Die anfängliche Ebene der Motivation

Die drei Ebenen der Motivation im echten Dharma

Im Lam-rim werden drei Ebenen der Motivation dargestellt:

die anfängliche Ebene – wir sind darauf bedacht, dafür zu sorgen, dass wir eine der besseren Arten von Wiedergeburt erlangen, nicht nur im nächsten Leben, sondern in allen zukünftigen Leben;

die mittlere Ebene – unsere Absicht ist, völlige Befreiung von jeglichen unwillkürlichen Wiedergeburten zu gewinnen; wir wollen uns ganz davon zu befreien;

die fortgeschrittene Ebene – wir zielen darauf ab, den Zustand eines vollkommen erleuchteten Buddha zu erreichen, um allen anderen Wesen zu helfen, ebenfalls Befreiung von den immer wieder unwillkürlich auftretenden Wiedergeburten zu erlangen.

Es ist deutlich ersichtlich, dass jede dieser Ebenen auf der Annahme zukünftiger Wiedergeburten beruht. Trotzdem kann man, wie wir bereits erwähnt haben, jede der Methoden, die im Rahmen dieser drei Ebenen dargestellt ist, auch im Sinne von „Dharma light“ anwenden. Diese Motivationen sind nicht zu unterschätzen; sie sind wirklich bemerkenswert, wenn wir sie aufrichtig entwickeln können.

Selbstmitleid überwinden, indem wir Wertschätzung für unser kostbares menschliches Leben entwickeln

Das erste, was wir uns im Zusammenhang mit der anfänglichen Ebene verdeutlichen, ist eine Wertschätzung für das „kostbare menschliche Leben“, das wir haben. Selbst auf der Ebene von „Dharma light“ ist dies sehr hilfreich, um das Gefühl „ach, ich Arme/r“ und die depressive Stimmung, die sich daraus ergibt, zu überwinden. Wir machen uns all die schlimmeren Situationen bewusst, in denen wir stecken könnten, und versuchen, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie wunderbar es eigentlich ist, dass wir uns nicht in solchen Situationen befinden.

In der traditionellen Darstellung wird für gewöhnlich eine lange Liste mit schrecklichen Situationen aufgeführt, aber es ist hier nicht notwendig, sie durchzugehen, denn wir können dazu ganz allgemeine Überlegungen anstellen. Wir können z.B. daran denken, welches Glück wir haben, dass wir nicht in einem Kriegsgebiet leben, dass wir uns nicht in einer Hungersnot leben, nicht an Unterernährung zugrunde gehen und außerstande sind, unsere Kinder zu ernähren; dass wir nicht in einer strengen Diktatur leben in einer Gesellschaft, die uns extreme Einschränkungen auferlegt. Diesen Umstand können vielleicht die älteren Menschen hier in Rumänien besser nachvollziehen. Bedenkenswert ist auch, welches Glück wir haben, wenn wir weder physisch noch geistig noch emotional ernsthaft behindert sind. Und natürlich, vom buddhistischen Gesichtspunkt aus, dass wir keine Kakerlake sind, die jeder bloß zertreten möchte.

Es gibt viele weitere Ausführungen dieser Überlegungen. Wenn wir unsere Situation objektiv betrachten, ist wirklich offensichtlich, dass wir großes Glück haben, solche Freiheiten zu genießen. Und es ist nicht nur wichtig, sich klarzumachen, dass wir diese Freiheiten haben, sondern auch, dass wir sie jederzeit verlieren können, beispielsweise wenn wir am Alzheimer-Syndrom erkranken. Gegenwärtig herrscht eine schlimme ökonomische Krise und alles könnte noch viel schlimmer werden, als es zurzeit ist. Das Wort, das verwendet wird, um unseren Zustand zu beschreiben, bedeutet eigentlich so etwas wie „Ruhepause“, also eine Art Rastzeit, in der wir von schlimmeren Situationen verschont sind. Sie kann jederzeit zu Ende sein.

Zudem machen wir uns die verschiedenen Aspekte klar, die unser Leben bereichern. Die meisten von uns sind z.B. relativ gesund. Natürlich kann es sein, dass einige mit Krankheiten rechnen müssen, aber gegenwärtig sind wir imstande, aktiv am Leben teilzunehmen. Uns stehen die Lehren zur Verfügung; Buddha lehrte sie, sie wurden überliefert und sind immer noch zugänglich. Es gibt zahlreiche Lehrer und Bücher, sodass wir etwas lernen können. Es ist ganz offensichtlich, dass uns vielerlei Möglichkeiten zur Verfügung stehen. In dieser Situation geht es darum, sich das bewusst zu machen, die Freiheiten und Ausstattungen, die wir haben, zu erkennen und eine tiefe Wertschätzung dafür zu entwickeln, welches Glück wir haben.

Video: Geshe Lhakdor — „Meine Botschaft“ 
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An Tod und Vergänglichkeit denken, um unsere kostbare Gelegenheit nicht zu verschwenden

Der nächste Punkt auf der anfänglichen Ebene ist, sich klarzumachen, dass das kostbare Leben, das wir gegenwärtig haben, nicht ewig dauern wird. Diese Überlegungen beschränken sich nicht nur auf die Tatsache, dass sich Situationen im Laufe unseres Lebens ändern, sondern dass wir alle tatsächlich sterben werden. Aus diesem Grund gibt es eine Menge Meditationen über den Tod. In manchen Gesellschaften versuchen viele Menschen, den Tod zu ignorieren. Über den Tod zu reden, ist häufig ein Tabu. Es fällt uns schwer, die Tatsache zu akzeptieren, dass wir alle eines Tages sterben werden – diejenigen, die wir lieben, alle, die wir kennen, und wir selbst. Das ist Realität.

Es gibt viele Gründe, die diese Tatsache untermauern. Jeder, der gelebt hat, ist auch gestorben – warum sollten wir so besonders sein, dass das bei uns anders ist? Letztlich besteht der Grund dafür, dass wir sterben, darin, dass wir geboren wurden. Wenn wir geboren werden, so folgt daraus, dass wir sterben werden. Der Körper ist ziemlich verletzlich und wenn wir älter werden, beginnt er zu verfallen. Er hält nicht so viel aus, wie wir oft denken, sondern kann leicht Schaden nehmen und Verletzungen davontragen. Wir müssen uns mit logischen Überlegungen davon überzeugen, dass es tatsächlich so ist, damit dieses Wissen allmählich auch zur gefühlsmäßigen Ebene durchdringt.

Zusätzlich zu der Tatsache, dass wir mit Sicherheit sterben werden, ist als weiterer Punkt zu bedenken, dass wir nie sicher sein können, wann das passiert. Wir müssen nicht unbedingt alt oder krank werden, um zu sterben; es gibt durchaus auch viele junge, gesunde Menschen, die der Tod ereilt, lange bevor sie ein hohes Alter erreichen oder an Krankheiten leiden. Vor kurzem geschah ein großes Flugzeugunglück, und niemand von den Passagieren hatte wohl beim Einsteigen damit gerechnet, dass das Flugzeug abstürzen würde. Wir können jederzeit von einem Bus überfahren werden. Mein bester Freund – er war 54 Jahre alt und gesund und munter – starb vor zwei Wochen an einem Herzinfarkt.

Es gibt viele Umstände, die zum Tode führen und jederzeit eintreten können. Der Tod wird nicht darauf warten, ob wir mit unserer Arbeit fertig sind, ganz gleich, was wir tun. Wir können nicht zu ihm sagen: „Augenblick noch, ich will das erst noch abschließen.“ Wenn der Tod kommt, ist es aus damit und unser Leben ist vorbei. Wenn unsere Zeit um ist, können wir nicht viel tun, um sie zu verlängern. Der Tod lässt sich nicht bestechen. Was hat es für einen Sinn, unseren Körper gegebenenfalls noch von einer Maschine am Leben erhalten lassen, wenn wir nur dahinvegetieren? Und selbst dann wird das Leben irgendwann zu Ende sein.

Der dritte Punkt ist die Überlegung, was uns zum Zeitpunkt des Todes helfen kann. Wir können nichts an Geld mitnehmen, und ebenso wenig unsere Freunde oder unsere Familie. Selbst wenn man eine Pyramide bauen und sie alle mit einmauern würde, würden sie uns nicht begleiten. Was also kann uns helfen? Vom buddhistischen Gesichtspunkt aus heißt es, dass das, was tatsächlich hilfreich für uns sein wird, die positiven Gewohnheiten sind, die wir in unserem geistigen Kontinuum entwickelt haben.

Vielleicht haben wir allerlei Positives getan, anderen geholfen usw. oder uns in spiritueller Hinsicht weiterentwickelt, indem wir unseren Ärger und unsere Selbstsucht verringert haben usw. All das hinterlässt tiefe Eindrücke in unserem Geisteskontinuum. Unter dem Gesichtspunkt von „Dharma light“ gesehen können wir dann ohne Bedauern sterben, in dem Gefühl, ein sinnvolles, lohnendes Leben geführt zu haben, insbesondere wenn wir uns um diejenigen gekümmert haben, die wir lieben, oder in umfassenderem Maße zum Wohl der Gesellschaft beigetragen haben. Wir sind mit uns im Reinen, wir wissen und spüren: „Ich habe ein gutes Leben gelebt; es hat sich gelohnt zu leben.“

Wenn wir im Sinne des echten Dharma denken, können wir mit der Zuversicht sterben, dass die positiven Gewohnheiten, Tendenzen und Grundgefühle in unserem geistigen Kontinuum sich in späteren Leben fortsetzen werden. Wir sterben mit dem Gefühl: „Ich werde auch in Zukunft wieder ein kostbares menschliches Leben erlangen. Ich werde als ein Kind mit guten Veranlagungen geboren werden.“ Man kann so etwas manchmal an Kindern erkennen. Manche Kinder sind, wenn sie noch ganz klein sind, ständig am Schreien und dauernd wütend, andere sind eher ruhig und fast immer freundlich zu anderen usw. Das ist ein Resultat von Gewohnheiten, die sie in früheren Leben entwickelt haben. Wenn wir in einem friedlichen Geisteszustand sterben können, ist das sehr von Nutzen. Der Geldbetrag, den wir auf dem Konto haben, wird uns nicht trösten, denn zum Todeszeitpunkt ist das nur noch eine Zahl auf einem Stück Papier oder einem Computer-Bildschirm.

Meditation über den Tod

Aus den obigen Gründen gibt es Meditationen über den Tod, in denen wir uns vorstellen, dass heute unser letzter Tag gekommen ist. Wir fragen uns: Bin ich darauf gefasst, jederzeit zu sterben? Würde ich bedauern, wie ich mein Leben verbracht habe, wenn ich heute sterben würde?“ Der Sinn dieser Überlegungen ist nicht, in Depressionen zu verfallen, sondern uns zu ermutigen, dieses kostbare menschliche Leben zu nutzen und die Möglichkeiten auszuschöpfen, die uns jetzt zur Verfügung stehen. Das ist der ganze Sinn dieser Meditation. Wir werden nicht nur jeden Tag älter, sondern kommen mit jedem Tag unserem Tod näher. Am Ende eines jeden Tages haben wir wieder einen Tag weniger zu leben. Die Zeit läuft uns davon und wir wissen nicht, wie lange uns noch bleibt. Deswegen entschließen wir uns, das Beste aus unserem Leben zu machen und es nicht einfach zu verschwenden. In einem Zustand zu sterben, in dem wir merken, dass wir unser Leben eigentlich vergeudet haben, unsere Chancen nicht genutzt haben und so viel mehr hätten daraus machen können, ist eine schreckliche Gemütsverfassung.

Diese Einstellung „Ich werde die Möglichkeiten, die ich habe, nicht vergeuden“ muss jedoch auf ausgewogene Weise entwickelt werden. Es gilt zu vermeiden, nun fanatisch aktiv zu werden oder in ständiger Sorge zu leben, sodass wir gar nicht mehr aufhören können mit unseren Aktivitäten oder Meditationen. Wir müssen wissen, wann wir eine Pause brauchen und es angebracht ist, uns zu entspannen, um Kraft zu sammeln, damit wir später weitermachen können. Mein bevorzugter Zen-Koan lautet: „Der Tod kann jederzeit kommen; entspann dich.“ Bei genauer Betrachtung stellt sich das als sehr sinnvoll heraus. Ja, es kann jederzeit sein, dass wir sterben, aber wenn wir verkrampft und hyperaktiv werden, ist das kontraproduktiv.

Die wesentliche Botschaft, die vermittelt werden soll, ist, sich dieses überaus wertvolle menschliche Leben, das wir haben, wirklich zu Nutze zu machen, jedoch dabei auf ausgewogene Weise vorzugehen. Wir können uns ausruhen, wenn es an der Zeit dafür ist, und uns selbst gegenüber ehrlich sein, wenn wir nicht wirklich müde, sondern bloß faul sind. Wichtig ist, dass wir versuchen, unsere Motivation im Sinn zu behalten.

Die Meditationen, in denen man sich den Tod bewusst macht, können natürlich sowohl im Sinne von „Dharma-light“ als auch im Sinne des echten Dharma angewandt werden. Wenn es etwas gibt, dass wir bisher versäumt haben, zum Beispiel jemandem zu sagen, dass wir ihn lieben und schätzen, was er getan hat, oder uns zu entschuldigen und mit jemandem ins Reine zu kommen, ist es ratsam, das nicht aufzuschieben. Vielleicht ist dieser Mensch morgen nicht mehr da, oder vielleicht sind wir morgen nicht mehr da. Das ist die „Dharma light“-Lektion, die wir daraus lernen können, wenn wir uns des Todes bewusst sind. Das ist in jeder Hinsicht hilfreich und nützlich: den Tod nicht leugnen, sondern darauf vorbereitet sein. Wir können uns sogar unseren eigenen Tod und unsere Beerdigung vorstellen; das kann dazu beitragen, das Ganze für uns realistischer zu machen. Aber achten Sie darauf, nicht allzu sehr in solchen Vorstellung zu schwelgen und dabei morbid oder deprimiert zu werden!

Eine Haltung des Zurückschreckens vor schlimmeren Zuständen von Wiedergeburt entwickeln, die nach dem Tod eintreten könnten

Nun setzen wir die Überlegungen fort, indem wir untersuchen, was passiert, nachdem wir gestorben sind. In diesem Zusammenhang gibt es drastische Darstellungen der schlimmsten Wiedergeburten, die man erleben kann, und Warnungen, dass es diese Gefahr ernstzunehmen gilt. Auch das ist keineswegs leicht, denn diese Darstellungen im Buddhismus beschreiben nicht nur Wiedergeburten als Tier als eine der schlimmeren Aussichten, sondern auch Lebensformen, die wir gegenwärtig nicht einmal wahrnehmen können.

Wenn wir Wiedergeburten als Tier bedenken, gehören dazu auch solche als Insekt oder als Fisch, eben in jeglicher Lebensform, die es gibt. Es gibt viele Beispiele dafür, wie furchtbar es wäre, im Tierreich wiedergeboren zu werden und all die Schrecken und Leiden erleben zu müssen, die sie durchmachen. Wenn wir an das Leben denken, das Tiere führen, ist die angemessene Vorstellung davon nicht die eines Pudels mit Schleifchen, der im Hause reicher Menschen verwöhnt wird. Die Überlegungen richten sich eher auf Kakerlaken oder Ratten – Lebensformen, die bei den meisten Menschen Abscheu hervorrufen – und Insekten oder kleine Fische, die bei lebendigem Leibe von größeren Tieren gefressen werden, und natürlich die Tiere, die für die Fleischindustrie aufgezogen und geschlachtet werden.

Das Gefühl, das angesichts solcher Zukunftsaussichten hervorgebracht wird, wird normalerweise als „Furcht“ übersetzt, aber ich bin nicht sicher, ob das das beste Wort dafür ist, denn Furcht kann auch mit Mutlosigkeit und Verzweiflung einhergehen, so als gäbe es nichts, was wir dagegen tun können, dass es zu den gefürchteten Situationen kommt. Doch wir können durchaus etwas tun, um das zu verhindern. Deswegen bevorzuge ich das Wort „Abscheu“ oder „Schrecken“ – das bringt zum Ausdruck, dass wir heftig vor etwas zurückscheuen und es unbedingt vermeiden wollen.

Nehmen wir z.B. an, wir hätten einen wirklich lästigen Geschäftstermin, an dem wir teilnehmen müssen. Wir verabscheuen es, dort hinzugehen. Es wird aufreibend und höchst unerfreulich sein, aber es ist nicht so, dass wir Angst haben, hinzugehen. So ähnlich ist das Gefühl, das in der Meditation über Wiedergeburtszustände hervorgebracht werden soll. Wir haben dieses kostbare Leben, es kann jederzeit zu Ende sein, wir möchten es nutzen und sicherstellen, dass wir nicht im nächsten Leben eine Kakerlake sind, also müssen wir etwas tun, um das zu vermeiden.

Im echten Dharma ist in diesem Zusammenhang nicht nur von Tieren die Rede, von Wiedergeburten als Insekt usw., sondern auch davon, dass man als Geist wiedergeboren werden könnte oder als ein Wesen, das in Höllenwelten gefangen ist und dergleichen. Es braucht uns nicht peinlich zu sein, auch das einzubeziehen; es wird dem Buddhismus nicht gerecht, solche Schilderungen unter den Tisch zu kehren. Wir können ihnen auch aufgeschlossen gegenüberstehen und sagen: „Ich verstehe das eigentlich nicht so recht.“

Wie man sich einem Verständnis nicht-menschlicher Wiedergeburten annähern kann

Wir können vielleicht einen Bezug dazu herstellen, wenn wir es in Verbindung mit dem Verständnis von geistiger Aktivität bringen, die in jedem Moment unserer Erfahrung von etwas stattfindet. Wenn wir etwas sehen, erkennen, denken usw., entsteht in jedem Moment eine Art geistiges Hologramm in uns. Und mit jedem Augenblick geistiger Aktivität, die unsere Erfahrung ausmacht, geht ein gewisses Ausmaß an Glück oder Unglücklichsein einher, eine Art von Empfindung, die irgendwo auf der Skala von großem Glück bis hin zu tiefstem Unglücklichsein liegt. Das ist es anscheinend, was uns von Computer und Maschinen unterscheidet. Auch ein Computer nimmt Informationen auf und verarbeitet sie, aber er empfindet kein Glück oder Unglücklichsein. Er „erfährt“ also die Information eigentlich nicht. Die Tatsache, dass ein Gefühl von Glück oder Unglücklichsein damit verbunden ist, ist ein wesentliches Kriterium, das „Erfahrung“ definiert bzw. beschreibt, und das Spektrum von Glück und Unglücklichsein ist sehr weit gespannt. Das Ausmaß des Spektrums, das wir erleben können, ist abhängig von unserer „Hardware“ – von unserer physischen Grundausstattung, mit anderen Worten davon, welche Art von Körper wir haben.

Das gilt nicht nur im Hinblick auf die Gefühle von Glück oder Unglücklichsein, sondern auch für die verschiedenen Sinne. Einige Menschen können besser sehen als andere, andere können besser hören als andere, manche Menschen können Hitze und Kälte besser ertragen und andere weniger gut. Wenn wir in diese Überlegungen Tiere mit einbeziehen, ist offensichtlich, dass Hunde wesentlich höhere Frequenzen hören können als Menschen, weil sie eine andere Hardware, eine andere Art von Körper, haben. Adler können mit ihren Adleraugen über erheblich weitere Entfernungen scharf sehen als wir mit unseren menschlichen Augen. Wenn das für die unterschiedlichen Sinne gilt, warum sollte es nicht auch für das Spektrum der Gefühle von Glück und Unglücklichsein gelten, die wahrgenommen werden können?

Wir können hier auch Wohlbehagen und Schmerz mit einbeziehen, obwohl das nicht ganz dasselbe ist wie Glück oder Unglücklichsein. Wir können auch geistiges Glück oder Unglücklichsein erleben, während Wohlbehagen und Schmerz – zumindest gemäß der englischen Wortbedeutung – hauptsächlich physische Empfindungen sind. Was nun unsere menschliche Hardware betrifft, so ist sie so beschaffen, dass wir, wenn körperliches Leiden allzu stark wird, bewusstlos werden. Im Falle von extremem emotionalen Schmerz erleben wir einen Schockzustand und der Körper schaltet uns quasi ab.

Auch im Falle von Vergnügen bzw. Wohlbehagen lassen sich interessante Phänomene in Bezug auf ein Höchstmaß bzw. deren Beendigung beobachten. Wenn wir z.B. genauer untersuchen, was eigentlich Juckreiz ist, so stellt sich heraus, dass es sich dabei nicht um Schmerz handelt, sondern tatsächlich eher um etwas, das zu lustvoll ist und das wir instinktiv zerstören, indem wir kratzen. Das ist eine Möglichkeit, mit chronischen Hautkrankheiten umzugehen, die mit intensivem Juckreiz verbunden sind, nämlich den Juckreiz als lustvoll zu betrachten. Das ist natürlich eine sehr fortgeschrittene Methode und es ist sehr schwierig, zu versuchen, sich zu entspannen und so etwas genussvoll wahrzunehmen, vor allem, wenn das Kratzen schaden würde. Aber es ist möglich. Jedenfalls, auch wenn wir sexuelle Lustgefühle untersuchen, wird deutlich: Je intensiver sie werden, umso rascher drängt es uns, sie zu tilgen, sie zum Aufhören zu bringen: Wir wollen einen Höhepunkt, einen Orgasmus, erreichen, und damit setzen wir ihnen ein Ende.

Wir können also feststellen, dass die menschliche Hardware nur einen bestimmten Teil des Spektrums von Glück und Unglücklichsein aushalten bzw. erfahren kann. Wir haben auch nachgewiesen, dass bestimmte Tiere mit ihren Sinnesorganen z.B. ein größeres Spektrum an Geräuschen oder visuellen Wahrnehmungen erfahren können. So gesehen, ist es logisch durchaus möglich, dass es noch andere Arten von Hardware geben kann, die imstande ist, ein größeres Ausmaß des Spektrums von Schmerz und Wohlgefühl, Glück und Unglücklichsein zu erfahren? Warum nicht?

Wenn von Kontinuität von einem Leben zum anderen die Rede ist, so geht es um die geistige Aktivität. Es gibt keinen Grund, warum sie nicht das gesamte Spektrum von schlimmstem Schmerz und Leid bis hin zu höchstem Glück und Genuss erfahren könnte. Es kommt lediglich auf die Hardware an, die wir in dem jeweiligen Leben haben. Das ist eine Art, auf logische Weise zu versuchen, eine etwas aufgeschlossenere Einstellung zu entwickeln, um derartige andere Lebensformen, wie sie im Buddhismus beschrieben werden, zumindest in Erwägung zu ziehen, auch wenn wir sie nicht sehen können. Wir können auch Amöben nicht sehen, und trotzdem lassen sie sich mit wissenschaftlichen Mitteln wie z.B. Mikroskopen als Lebensform erkennen und glaubhaft machen. Ganz ähnlich mögen wir zwar momentan nicht in der Lage sein, Lebensformen zu erkennen, die im Buddhismus Geister genannt werden, doch mit fortschreitender Entwicklung des Geistes ist es vielleicht möglich.

Die „Dharma light“-Version reduziert solche anderen Bereiche auf bestimmte Arten menschlicher Erfahrung. Es ist z.B. möglich, dass jemand geistig so gestört ist, dass er wie in einer Art Hölle lebt. Das kann uns helfen, Mitgefühl für ihn zu entwickeln sowie auch den Wunsch, nicht irgendwann selbst so etwas erleben zu müssen. Solche Überlegungen sind in Ordnung und haben auf der Ebene von „Dharma light“ eine wirksame Funktion. Doch im echten Dharma geht es dabei nicht um menschliche Erfahrungen. Vielmehr handelt es sich um Erfahrungen, die wir, genau wie jeder andere auch, aufgrund dessen erleben können, dass wir ein Geisteskontinuum haben. Diese geistige Aktivität kann mit jeglichen Empfindungen des gesamten Spektrums von Glück oder Unglücklichsein, Wohlgefühl oder Schmerz verbunden sein kann. Und wir wollen ganz bestimmt in Zukunft keine Grundlage haben, die sehr eingeschränkt ist oder nur furchtbar schmerzhafte Erfahrungen zulässt. Soviel ist klar.

Gibt es eine Möglichkeit, das zu verhindern? Das ist die entscheidende Frage. Zunächst einmal gilt es, in unserem Leben eine gewisse positive Richtung einschlagen, die uns befähigt, solche schlimmeren Wiedergeburten zu vermeiden. Tatsächlich wird dadurch nicht nur das bewerkstelligt, sondern sie führt auch weiter zu Befreiung und Erleuchtung.

Unserem Leben eine sichere Richtung geben: Zuflucht nehmen

Mir behagt der Begriff „Zuflucht“ nicht so ganz, denn er kann etwas irreführend sein, da er einen zu passiven Beiklang hat. Es geht nicht darum, sich an Buddha als Retter zu wenden: „Oh Buddha, rette mich!“. Es ist auch nicht so, dass uns wie einem bedrohtes Tier Zuflucht wie in einer Art Naturschutzgebiet gewährt wird. Vielmehr geht es um einen sehr aktiven Prozess und keineswegs um etwas Passives. Ich bezeichne dies mit dem Ausdruck: unserem Leben eine „sichere Richtung“ geben. Wenn wir diese Richtung einschlagen, schützen wir uns selbst davor, schlimmere Wiedergeburten zu erleben, sogar davor, überhaupt unfreiwillig auftretende Wiedergeburten erleben zu müssen, und davor, weiterhin unfähig zu sein, anderen so wirksam wie möglich helfen zu können.

Die Bedeutung des Wortes „Dharma“, das normalerweise als „die Lehren Buddhas“ übersetzt wird, bezieht sich eigentlich auf eine „vorbeugende Maßnahme“. Es handelt sich um etwas, das wir in uns und unser Leben integrieren, um zukünftige Probleme und Leiden zu verhindern. Wir wenden diese Maßnahmen in unserem Leben an, um diese drei Problemen zu verhindern, nämlich schlimmere Wiedergeburten, Wiedergeburt überhaupt und die Unfähigkeit, anderen in vollem Ausmaß helfen zu können.

Was ist diese Richtung, die Buddha aufzeigt? Die Richtung wird genau genommen durch das angegeben, was der Buddha erreicht hat. Er hat alle Hindernisse, alle Unzulänglichkeiten, alle störenden Emotionen, alle Verwirrung usw. völlig zum Aufhören gebracht. Er hat das gesamte positive Potenzial verwirklicht, das der Geist hat. Das ist die Richtung, um die es hier geht. Das ist es im Grunde, was gemeint ist, wenn von der sicheren Richtung die Rede ist, die von den drei Juwelen, nämlich Buddha, Dharma und Sangha die Rede ist. Der Dharma ist das, was Buddha tatsächlich erreicht hat, und seine Lehren, wie wir alle es ebenfalls erreichen können. Der Buddha steht für jemanden, der all das in vollem Ausmaß erreicht hat. Mit dem Begriff Sangha werden nicht einfach die Menschen im Kloster oder im Dharma-Zentrum bezeichnet, sondern eher die monastische Gemeinschaft. Und auch diese ist eigentlich nicht das, was die sichere Richtung ausmacht. Der Begriff Sangha, als Teil der drei Juwelen, bezieht sich auf die Wesen mit weit fortgeschrittenen und verwirklichten Erkenntnissen, die einen Teil dessen erreicht haben, was der Buddha vollständig erreicht hat.

Das ist also das erste, was zu tun ist: in unserem Leben ernsthaft eine sichere Richtung einzuschlagen; sie zeigt an, worauf wir hinarbeiten. Wir arbeiten daran, das zu erreichen, was ein Buddha erreicht hat – so, wie er es in vollständigem Ausmaß erreicht hat und wie es der Sangha zu einem Teil erreicht hat. In unserem Leben diese Richtung einzuschlagen bewirkt in jeder Hinsicht einen großen Unterschied, denn unser Leben hat nun einen Sinn, es ist auf etwas ausgerichtet. Wir arbeiten an uns, um unsere Unzulänglichkeiten loszuwerden und unsere Potenziale zu verwirklichen. Indem wir das tun, werden wir emotional allgemein glücklicher, denn wir denken nicht mehr: „Ich weiß nicht, was das Leben soll; ich weiß nicht, was ich hier eigentlich mache; mein Leben ist bedeutungslos.“ Das ist ein schrecklicher Geisteszustand; wenn Leute sich in diesem Zustand befinden, heißt das meistens, dass sich ihr Leben hauptsächlich um Geld dreht. Es mag zwar eine Floskel sein, aber es stimmt wirklich: „Mit Geld kann man kein Glück kaufen.“

Destruktives Verhalten vermeiden

Wir kennen nun eine sichere Richtung für unser Leben. Worin besteht nun auf dieser Grundlage die Art und Weise, schlimmeren Wiedergeburten vorbeugen? Die Methode besteht darin zu vermeiden, sich destruktiv zu verhalten, weder physisch noch verbal oder im Geist. Das bedeutet: Wir versuchen jegliche dieser drei Verhaltensweisen unter dem Einfluss störender Emotionen zu vermeiden, d.h. unter dem Einfluss von Ärger, Gier, Anhaftung, Naivität, Missgunst, Arroganz und einer langen weiterer solcher Faktoren. Wir können die Vorteile des kostbaren menschlichen Lebens gleich auf der anfänglichen Stufe am besten nutzen, indem wir vermeiden, destruktiv zu handeln, zu reden und zu denken.

Allerdings kommt es hier darauf an, dies im buddhistischen Zusammenhang zu verstehen. Im Allgemeinen lehrt jede Religion, sich von destruktivem Verhalten zurückzuhalten, nicht zu töten, zu stehlen usw., doch die speziell buddhistische Grundlage ist, dass dies nicht auf irgendeinem Gebot beruht. Ausschlaggebend sind nicht irgendwelche Gesetze, die von einem göttlichen Wesen oder von einer gesetzlichen Instanz oder Regierung erlassen wurde. Die buddhistische Ethik beruht nicht auf Gehorsam gegenüber einem Gesetz, etwa nach dem Prinzip: „Fügt euch dem Gesetz, denn Ungehorsam wird bestraft.“ Im Falle von gesetzlichen Vorschriften kann man sich mit Hilfe guter Anwälte oder gegebenenfalls durch Bestechung der Bestrafung entziehen. Es ist auch nicht so, dass wir, wenn wir die Gesetze befolgen, gute Menschen sind, und wenn nicht, schlechte Menschen oder Verbrecher sind. Gehorsam ist im Buddhismus nicht die Grundlage der Ethik.

Sich auf konstruktive Weise verhalten

Es ist wichtig, zu verstehen, was im Buddhismus mit konstruktivem Verhalten gemeint ist. Wir können dies im Zusammenhang mit destruktiven Verhaltensweisen betrachten. Eine Art zu töten besteht z.B. darin, auf die Jagd zu gehen und Tiere zu erlegen. Doch wenn wir nie jagen und auch gar nicht daran interessiert sind, dann zählt die Tatsache, dass wir nicht jagen, nicht als konstruktive Handlung, obwohl das eigentlich eine gute Sache ist. Die Bedeutung von konstruktivem Verhalten bezieht sich auf Situationen, in denen z.B. der Impuls oder Drang zu töten in uns aufsteigt, etwa eine Mücke zu erschlagen, wir aber nicht danach handeln. Wir merken: Wenn wir danach handeln, handeln wir aus Ärger, wir denken dabei nur an uns selbst – ich, ich, ich. Und zudem wissen wir: Wenn wir die Mücke erschlagen, schaffen wir eine starke Gewohnheit, mit allem, was uns nicht passt, so umzugehen, dass wir es vernichten wollen. Anstatt also die Mücke zu erschlagen, versuchen wir eine friedlichere Lösung zu finden, z.B. sie in einem Glas zu fangen und hinauszutragen. Die konstruktive Handlung besteht darin, sich vom Töten zurückzuhalten, wenn der Impuls dazu in uns aufsteigt. Wir halten uns davon zurück, weil wir Ursache und Wirkung von Verhalten verstehen. Diese Art von konstruktiver Handlung ist etwas, das starkes positives Potenzial in unserem Geist aufbaut.

Ursachen und Wirkungen von Verhalten zu verstehen ist die Basis von Ethik

Die gesamte Grundlage der Ethik besteht im Buddhismus also auf dem Verständnis, dass bestimmte Handlungsweisen bestimmte Arten von Wirkungen schaffen, und auf der Unterscheidung zwischen, dem, was schädlich sein wird, und dem, was förderlich sein wird. Wenn wir uns z.B. destruktiv verhalten, wird das für uns selbst zu unglücklichen oder störenden Gemütszuständen führen. Uns derart zu verhalten beruht im Grunde auf Verwirrung. Zum einen wissen wir vielleicht nicht, dass das destruktive Verhalten eigentlich selbstzerstörerisch ist – etwa so, als wenn wir drogenabhängiger oder alkoholsüchtig würden. gar nicht daran denkt, dass das selbstzerstörerisch ist – oder weil ich fälschlich meine, es Zudem könnten wir auf verkehrte Weise denken, etwa indem wir fälschlicherweise annehmen, dass wir unsere Probleme vermeiden können, wenn wir ständig betrunken oder berauscht sind.

Mit dem Verständnis der Grundlage für ethisches Verhalten erkennen wir also: Wenn wir uns destruktiv verhalten, geschieht das nicht deshalb, weil wir schlecht sind, sondern weil wir verwirrt sind. Wenn andere sich destruktiv verhalten, ist es nicht so, dass sie schlechte Menschen sind und bestraft werden müssen, sondern weil sie sehr verwirrt und gestört sind. Sie sind Wesen, denen wir Mitgefühl entgegenbringen können, sodass wir ihnen helfen wollen, ihre Verwirrung loszuwerden. Ja, es mag nötig sein, sie einzusperren, wenn die Gefahr besteht, dass sie sonst anderen schaden würden, aber es sollte mit einer anderen Einstellung geschehen: Wir müssen sie nicht bestrafen oder ihnen Schmerz zufügen, sondern es geht darum, ihnen in gewisser Weise zu helfen. Wir wissen: Sie haben ein geistiges Kontinuum, das ewig weitergeht, und wenn wir nicht irgendwie versuchen, es jetzt zum Besseren zu wenden, wird es in künftigen Leben bloß immer weiter destruktiv vorgehen.

Doch hier auf der anfänglichen Ebene konzentrieren wir uns hauptsächlich auf uns selbst und wollen schreckliche Situationen in der Zukunft vermeiden, sei es in diesem Leben – das ist die „Dharma light“-Version – oder in zukünftigen Leben: darum geht es im echten Dharma. Auf dieser Ebene ist das die Art und Weise, wie wir dieses kostbare menschliche Leben nutzen, indem wir eine sichere Richtung finden. Wir entwickeln große Wertschätzung für dieses Leben, denn wir sind uns darüber im Klaren, dass wir es verlieren werden, und wir wollen sicherstellen, dass wir auch in Zukunft wieder ein kostbares menschliches Leben haben. Wir brauchen eine Fortsetzung dieser kostbaren menschlichen Leben, denn es wird lange Zeit in Anspruch nehmen, die Ziele Befreiung und Erleuchtung zu erreichen. So, wie „Dharma light“ das Trittbrett zum echten Dharma ist, ist die anfängliche Ebene, von der hier die Rede ist, das Trittbrett zur mittleren und zur fortgeschrittenen Ebene.

Zusammenfassung

Die anfängliche Motivation beginnt damit, dass wir das unermesslich kostbare menschliche Leben wertschätzen, das wir haben. Wir haben diesen Körper, wir haben Gelegenheiten, und vor allem haben wir unsere menschliche Intelligenz; es gibt fast nichts, dass wir nicht erreichen könnten, wenn wir uns konzentriert damit befassen.

Diese erstaunliche Situation, in der wir uns jetzt befinden, wird nicht ewig dauern, denn nichts dauert ewig. Ganz gleich, wie reich oder berühmt wir sein mögen, wie viele Freunde wir haben oder wie stark unser Körper ist, wir werden sterben. Es gibt nichts, was das verhindern könnte, und wir können nie wissen, wann unsere Zeit abgelaufen ist. Es heißt: Wenn wir des Todes wirklich gewahr sind, ist es uns unmöglich, ein gewöhnliches Leben zu führen.

Wenn wir erkennen, dass dieses Leben zerbrechlich ist und jeden Moment vorbei sein kann, beginnen wir zu überlegen, was nach dem Tod kommt. Weil es so viele mögliche Zustände gibt, und darunter viele erschreckende, in denen wir wiedergeboren werden könnten, versuchen wir, in unserem Leben eine sichere Richtung einzuschlagen.

Diese sichere Richtung legt uns dringend nahe, uns von destruktiven Handlungen zurückzuhalten, die zukünftiges Leiden bewirken würden, und uns mit konstruktiven Handlungen zu beschäftigen, die zukünftiges Glück bewirken. Auf diese Weise gewährleisten wir, dass wir in besseren Zuständen wiedergeboren werden.

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