Eine von vier aufeinander aufbauenden Ebenen geistiger Stabilität, auf der sich der Geist im Bereich der ätherischen Formen (Bereich der Form) befindet. Sie werden auf der Basis eines still geworden und zur Ruhe gekommen Zustands von Shamatha erlangt, den man in diesem Kontext als die unerlässliche Vorstufe der ersten Ebene geistiger Beständigkeit (tib. bsam-gtan dang-po'i nyer-bsdogs mi-lcogs-med) kennt. Für jeden gibt es eine Vorstufe (tib. nyer-bsdogs, Skt. sāmantaka) und einen tatsächlichen Zustand (tib. dngos-gzhi, Skt. maula), wobei der tatsächliche Zustand des ersten in einen bloßen tatsächlichen Zustand und einen besonderen tatsächlichen Zustand unterteilt wird. Mit jeder der vier tatsächlichen Zustände geistiger Beständigkeit erlangt man eine vorübergehende Beendigung oder Blockierung des manifesten Aspekts eines bestimmten Phänomens, solange die geistige Beständigkeit bewahrt wird. Daher werden sie weltliche Pfade der Meditation genannt. Jede Vorstufe ist das eigentliche Gegenmittel zum Erlangen dieser Blockierung und wird von zwei Geistesfaktoren begleitet: grobe und subtile Unterscheidung (tib. dpyod-rtogs). Hier bezieht sich grobe Unterscheidung darauf, niedere Ebenen und deren Merkmale zu betrachten, die man blockieren möchte, und sie als grob und minderwertig zu festzulegen. Subtile Unterscheidung bedeutet, den tatsächlichen Zustand geistiger Beständigkeit und dessen Blockierungen zu betrachten, die man erlangen möchte, und sie als subtil und höhergestellt festzulegen.
Tibetisch: བསམ་གཏན། bsam-gtan
Sanskrit: dhyāna
Pali: jhāna
Synonyme: Dhyana
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