Die Methoden an einem Freund oder Feind anwenden

Die Methoden an einem Freund anwenden

Wir haben unsere drei Methoden an jemandem angewandt, den wir zwar kennen, zu dem wir jedoch keine tiefe Beziehung haben. Zu diesen Menschen haben wir keine starken geistigen und emotionalen Verbindungen. Viel herausfordernder sind unsere Begegnungen mit Menschen, zu denen wir diese starken Verbindungen haben. 

Als nächstes können wir versuchen, die Übungen mit jemandem auszuführen, zu dem wir eine warmherzige und positive Beziehung haben. Auch in dieser Art der Beziehung können wir aus dem Gleichgewicht geraten und zuweilen sind wir unsensibel gegenüber der Person oder können überreagieren und übermäßig emotional sein. Leben wir eng mit einer Person zusammen, ist es leicht, aus dem Gleichgewicht zu geraten. Wie gesagt, benötigen wir gegenüber so einer Person einen ruhigen Geist und ein fürsorgliches Herz, damit wir ihr gegenüber aufmerksam sein und angemessen erwidern können. 

Nun wählen wir ein Foto einer Person, zu der wir diese warmherzige liebevolle Beziehung haben. Nehmt das Foto heraus. Wir werden dasselbe tun, wie zuvor: Wir kommen zur Ruhe und betrachten die Person auf dem Foto mit einem ruhigen Geist, indem wir die Methode des Loslassen nutzen. Ist sie nicht stark genug, nutzen wir die Methode des Schreibens auf Wasser. Haben wir eine Welle der übermäßigen freudigen Erregung oder einer unangemessenen Emotion wegen etwas aus der Vergangenheit oder was auch immer, können wir die Methode anwenden, es wie eine Welle auf dem Ozean zu betrachten. Das Ziel ist, die Person mit einem ruhigen Geist zu betrachten, ohne all die Assoziationen, die unsere Aufmerksamkeit ablenken oder uns dazu bringen würden, auf unangemessene Weise zu erwidern.

Dies tun wir in zwei Schritten: erstens, während wir das Foto betrachten, und zweitens, während wir nur an die Person denken. Haben wir kein Foto zur Hand, arbeiten wir nur damit, an die Person zu denken. Zuerst beginnen wir, uns auf den Atem auszurichten, auch wenn wir im echten Leben in der Lage sein müssen, diese Methoden direkt anzuwenden. Vielleicht haben wir nicht den Luxus einer Pause, um uns auf den Atem zu fokussieren. Manchmal ist es jedoch schon hilfreich, wenn wir uns nur ein paar Sekunden auf den Atem konzentrieren können, wenn wir nicht vertraut genug mit der Methode sind, um sie direkt anzuwenden.

Geführte Meditation 

  • Richtet euch bitte auf den Atem aus.
  • Betrachtet die Person mit einem ruhigen Geist. 
  • Wendet eine der drei Methoden an: Loslassen, Schreiben auf Wasser oder eine Welle im Ozean. 
  • Lasst alles los, was hochkommt.
  • Besonders Erinnerungen – lasst sie vorbeiziehen.
  • Fokussiert euch mit einem ruhigen Geist nur auf das Jetzt.
  • Legt nun das Foto hin und versucht nur mit einem ruhigen Geist an die Person zu denken.
  • Dann lasst die Erfahrung zur Ruhe kommen.
  • Fokussiert euch auf den Atem.

Fragen oder Bemerkungen

Wenn wir die Anweisung bekommen, uns auf die Person zu richten, fokussieren wir uns dann auf das Gesicht, die Beine oder den Namen? Was macht die Person aus?

Das ist eine tiefe philosophische Frage, die wir im buddhistischen Training ziemlich ernsthaft untersuchen. Ohne jedoch auf diese Analyse oder Diskussion einzugehen, nutzen wir in diesem Fall einfach etwas, um eine Person zu repräsentieren. Für jene mit einem buddhistischen Hintergrundwissen können wir die buddhistischen Fachbegriffe nutzen. Wir können nicht an eine Person denken, ohne an etwas zu denken, das die Person repräsentiert oder ohne an eine Grundlage für die Bezeichnung einer Person zu denken. In dieser Übung nutzen wir etwas, um eine Person zu repräsentieren, ein Foto, ein geistiges Bild, eine geistige Vorstellung des Klangs ihrer Stimme, ein Gefühl oder einen Namen. Wir halten daran fest. Wir atmen es nicht aus, denn dann würden wir nicht mehr an die Person denken. Wir atmen all die belanglosen Aspekte aus. Dies ist, wie gesagt, keine Übung, um uns auf die Person konzentrieren zu können. Der entscheidende Punkt ist nur, wenn wir an die Person denken, es mit einer richtigen, ausgewogenen Sensibilität tun zu können. 

Während ich diese Übung ausgeführt habe, bekam ich große Angst, die zu einem körperlichen Schmerz wurde. Ich habe die dritte Methode der Wogen im Ozean versucht und sie half, jedoch nicht so, wie mir lieb war, denn ich erfahre noch immer einen gewissen Grad an Angst und Schmerzen.

Wenn wir zur Ruhe kommen, passiert es oft, dass wir versteckte, unausgeglichene Gefühle der Traurigkeit, Angst oder Schmerzen anzapfen. Diese Methode, sie als Woge im Ozean zu sehen, wird dieses Gefühl nicht beseitigen, sondern uns erlauben, uns davon nicht ablenken zu lassen. Vielleicht werden wir die Person besuchen und mit ihr reden. Wir mögen uns etwas nervös fühlen, aber was damit? Wir haben einfach einen Austausch mit ihr und lassen diese Nervosität nicht die Kontrolle übernehmen. Das ist es, was die Methode ermöglicht. Wir ignorieren das Gefühl nicht insofern, dass wir es nicht empfinden wollen. Das wäre eine unausgeglichene Erwiderung, genauso, als wenn wir uns davon mitreißen lassen. Wenn wir dies tun, schwächt das die Intensität und Stärke dieses Gefühls. Wenn das Gefühl der inneren Unruhe weiter fortbesteht, nachdem wir die Übung beendet haben, ist es notwendig damit fortzufahren, die Methode anzuwenden.

Geduld

Ich stimme dem zu, dass wir diese Übungen im echten Leben anwenden müssen. Wenn ich mit jemandem zusammen bin und mir die Zeit nehme, zu versuchen, diese Methoden an Ort und Stelle anzuwenden, bin ich so damit beschäftigt, meinen Geist zu beruhigen und die Methoden anzuwenden, dass ich den Blick dafür verliere, was die Person sagt oder fragt. Wie kann ich sie unmittelbar anwenden, wenn ich nicht so viel Übung darin habe, während ich andere Leute respektvoll behandle und mich nicht so sehr auf mich selbst fokussiere?

Es ist notwendig, Geduld mit dem Lernvorgang zu haben. Man kann es damit vergleichen, Fahren zu lernen. Zuerst sind wir uns eines jeden Schrittes bewusst, doch wenn wir vertrauter damit werden, sind wir einfach in der Lage, es zu tun, ohne die Straße aus dem Blick zu verlieren. Genauso verhält es sich mit dem Sensibilitätstraining oder mit jeder Dharma-Schulung. Das Wichtigste ist, geduldig zu sein und keine sofortigen Resultate zu erwarten. 

Wir haben zum Beispiel den ganzen Tag an diesem Kurs teilgenommen und gehen jetzt nach Hause. Dann wollen wir die Methoden gern an den Leuten anwenden, denen wir zu Hause begegnen, aber das ist vielleicht nicht so einfach. Wie du gesagt hast, wären wir in dem Sinne ziemlich unserer selbst bewusst und würden uns fragen, ob wir es richtig machen, was uns steif werden lässt. Das wäre, als würden wir nach unserer erste Fahrstunde rausgehen und versuchen, vier Stunden von Morelia nach Mexiko-City zu fahren. An diesem Punkt ist es zu schwierig. Wenn wir nach einer Fahrstunde üben wollen, tun wir es nur kurz, für ein paar Minuten und ganz langsam. In ähnlicher Weise versuchen wir es nach ein oder zwei Sitzungen dieser Art von Training, nur ein wenig in unserem täglichen Leben anzuwenden. Werden wir dann geschickter und vertrauter mit den Methoden, können wir sie immer mehr anwenden. Es ist wie mit allem, was wir lernen; es ist nichts Außergewöhnliches. 

Die Höhen und Tiefen in Samsara

Dies ist eine Art der Geduld: die Schwierigkeiten, etwas im Dharma oder irgendetwas zu lernen, zu tolerieren. Das führt uns zu einem recht spannenden Punkt. Was wir im Buddhismus als Samsara bezeichnen, bezieht sich auf unsere normale alltägliche Existenz voller diverser Probleme, die sich ständig wiederholen. Eines der wesentlichen Dinge, die Samsara charakterisieren, sind die Höhen und Tiefen. Manchmal haben wir Lust, diese Methoden anzuwenden, und manchmal nicht. Das geht ständig so weiter, bis wir ein befreites Wesen werden, was wir im Buddhismus als ein Arhat bezeichnen. Das ist ziemlich fortgeschritten und die Vorstellung, dass wir linearen Fortschritt machen und jeden Tag immer besser werden, ist ein Mythos. So etwas gibt es nicht. Der Fortschritt findet nicht auf diese Weise statt.

Betrachten wir es auf lange Sicht, können wir eine allgemeine Verbesserung erkennen, doch von Tag zu Tag oder von Stunde zu Stunde wird es auf und ab gehen. Vielleicht gehen wir nicht in absolute Extreme dieser Höhen und Tiefen, doch es wird sich von einem Augenblick zum nächsten ändern. Es ist wichtig, sich davon nicht fertig machen zu lassen oder überrascht deswegen zu sein. Es ist ganz normal.

Freudige Ausdauer

In den buddhistischen Lehren über freudige Ausdauer gibt es die Ausdauer, Schwierigkeiten zu ertragen. Das bedeutet, dass wir trotz allem weitermachen, auch wenn es in Bezug auf unseren Fortschritt und unsere Erfahrung auf und ab geht. Es ist egal, ob der Ozean voller Wellen mit Höhen und Tiefen ist, wir werden geradeaus weitergehen und uns nicht umwerfen lassen. Wir bleiben auf unserem Kurs. Das bezieht sich nicht nur auf den Fortschritt im Lernen und Üben im Dharma, sondern auf alles. Es lässt sich auch auf unsere gewöhnlichen Situationen und Beziehungen im Leben anwenden. Wir kennen das alle aus unserer Erfahrung, wenn wir es ehrlich untersuchen. Eine Beziehung mit jemandem geht auf und ab, nicht wahr? Sie wird nicht jeden Tag immer besser; das ist absurd. Wenn wir die Person jedoch mit tiefen, ernsthaften Gefühlen lieben, bleiben wir bei ihr, auch wenn es auf und ab geht. Wir üben uns in Geduld und machen einfach weiter. 

Natürlich reden wir hier nicht davon, dass sich etwas in eine ungesunde und missbräuchliche Situation entwickelt, denn in dem Fall sollten wir darüber nachdenken, die Beziehung zu beenden. 

Ich bin ein bisschen verwirrt, wenn ich durch ein Bild oder etwas anderes an jemanden denke. Sobald ich das Foto betrachtet habe, kamen Emotionen, in diesem Fall Traurigkeit, hoch. Ich war nicht ausgeglichen und habe erkannt, dass es an einer Bezeichnung lag, die ich dieser Person vor langem gegeben hatte. Sie erschien sofort und ich habe versucht, diese Bezeichnung zu vergessen und diese Traurigkeit zu beruhigen. Ist es das, was ich in dieser Übung machen sollte? Ist das die Bedeutung davon, die Person mit einem ruhigen Geist zu betrachten?

Ja, obgleich es im Englischen einen Unterschied zwischen „quiet“ (ruhig, still) und „calm“ (ruhig, gelassen) gibt. „Quiet“ bedeutet still und „calm“ bedeutet, dass die Emotionen ausgeglichen sind. Das sind zwei ziemlich verschiedene Dinge. Vielleicht liegt es an der Übersetzung vom Englischen ins Spanische, dass es viele Fragen zu Emotionen gibt. Wir reden hier über Stille oder darüber, dass es keine Geräusche gibt, also kein inneres Reden, keine Bemerkungen, keine Vergangenheit, keine Verbindungen, keine Erinnerungen usw. Wir sind einfach ruhig und betrachten das, was sich vor unseren Augen befindet. Sind die Emotionen laut, wollen wir sie beruhigen. 

Wie gesagt geht es hier um zwei Dinge, obwohl wir momentan vielleicht nur eines ansprechen. Wenn der Geist ruhig ist, erlaubt uns das, die grundlegende Emotion zu haben, auf der wir konstruktivere Emotionen aufbauen können. Die grundlegende Emotion ist dieses fürsorgliche Herz. Die andere Person ist ein menschliches Wesen und hat genau wie wir Gefühle. Auf dieser Basis können wir Liebe, Warmherzigkeit, Mitgefühl und ähnliches entwickeln. Diese lauten, übertriebenen Emotionen und all diese anderen Dingen wollen wir nicht haben. Wir wollen nicht wie ein kleines Hündchen sein, dass überall herumspringt, weil es so aufgeregt ist. Das stört, wenn wir erkennen wollen, was mit der Person wirklich los ist. 

Ich möchte etwas dazu sagen, was während der Übung passiert ist. Ich hatte viele laute Emotionen wegen dem, was die Person tut und was ich nicht mag, obwohl ich sie liebe. Ich könnte das Geräusch beruhigen und mich dann leichter fühlen. Das wäre friedlich und weniger beängstigend.

Wenn wir über laute Emotionen reden, geht es dabei nicht nur darum, jemanden übertrieben zu lieben, umarmen zu wollen und dergleichen, sondern auch um die negativeren, wie das Lamentieren und Kritisieren. Es geht um alles, was vergangene Dinge hochbringt, positive wie negative, die uns davon abhalten, der Situation Aufmerksamkeit zu schenken, in der sich die Person momentan befindet, und darauf zu achten, wie unser Verhalten diese Person in diesem Moment beeinflussen wird. Es gibt viele Methoden, die uns in diesen Zustand des inneren Friedens bringen können. Haben wir eine Basis für diesen inneren Frieden, also Ruhe und Gelassenheit, sollten wir sicherstellen, dass andere Gefühle dadurch nicht blockiert werden.

Wenn beispielsweise ein geliebter Mensch stirbt, ein Krieg ausbricht oder andere furchtbare Dinge in der Welt geschehen, können wir darüber traurig sein; das stört jedoch nicht den inneren Frieden.

Am Ende einer jeden Übung, wenn wir die Erfahrung mit dem Fremden, Bekannten und geliebten Menschen zur Ruhe kommen lassen, wird die Erfahrung zunehmend angenehmer. Dadurch entwickle ich eine Wertschätzung für den ruhigen und gelassenen Geist, sowie für die Übung.

Das ist wirklich schön. Wir sollten jedoch vorsichtig sein und nicht erwarten, dass es immer so geradlinig abläuft. Es wird nicht immer schöner werden und wir werden uns nicht fortlaufend besser fühlen. In vielen Fällen kann es, wenn wir tiefer in die Übung einsteigen, ziemlich fordernd sein, auf eine negative oder positive Weise. Es können jede Menge Emotionen hochkommen. Manche weinen vielleicht oder stoßen auf große emotionale Dinge. Der Schritt, bei dem wir es zur Ruhe kommen lassen, kann damit verglichen werden, in einem Schwimmbecken eine lange Strecke geschwommen zu sein und sich dann am Beckenrand etwas auszuruhen, bevor man aus dem Becken steigt. Dieser Schritt muss nicht unbedingt angenehm sein. Das ist nicht der Punkt. 

Vielleicht haben wir ein Telefongespräch mit jemandem, der richtig wütend wird, uns anschreit und dann auflegt. Wenn das passiert, besonders wenn es uns mit jemandem passiert, der uns nahesteht, gehen wir nicht einfach an unsere Arbeit zurück, die wir zuvor getan haben. Wir müssen es erst ein wenig setzen lassen. Daher gibt es in der Übung zwei Schritte. Wir beruhigen uns, weil vielleicht viel Adrenalin in uns ist; wir kommen zur Ruhe und fokussieren uns dann auf den Atem, um in unseren Körper zurückzukehren. Auf diese Weise sind wir sensibel gegenüber uns selbst.

Nachdem Emotionen hochkommen und ich sie beruhige, werde ich gleichgültig. Es ist, als würde ich von einem Extrem ins andere fallen. Was kann man dagegen tun?

Dies ist nur die eine Hälfte von dem, was wir tun. Es ist notwendig, den nächsten Schritt zu gehen, ein fürsorgliches Herz zu entwickeln. Es ist nicht die vollständige Grundlage, sondern nur die Hälfte. Wir benötigen auch die andere Seite. Wir müssen all die Geräusche beruhigen und dann eine positive emotionale Basis für ein positives Verhalten schaffen. Lasst uns den letzten Teil des ersten Abschnitts durchgehen, in dem wir mit Bildern arbeiten. 

Die Methode an einem „Feind“ anwenden.

Der letzte Schritt besteht darin, mit einem Bild von jemanden zu arbeiten, den wir nicht mögen. In der traditionellen buddhistischen Darstellung bezeichnen wir diese Art von Person als einen Feind. Es gibt Fremde, Freunde und Feinde. „Feind“ ist ein hartes Wort; viele von uns haben vielleicht das Gefühl, keine wirklichen Feinde zu haben. Wenn wir dies in unserem täglichen Leben anwenden, mögen wir keine Feinde haben, doch es gibt bestimmt Leute, die wir entweder nicht mögen oder mit denen wir nicht wirklich gern zusammen sind. Wir würden es vorziehen, zum Beispiel nicht mit ihnen essen zu gehen, weil sie, wenn sie neben uns sitzen, pausenlos reden, lamentieren und unangenehm sein würden.

Es ist ziemlich interessant, dies bei einem großen Abendessen mit der Familie zu praktizieren. Da gibt es Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen, denn zweifellos gibt es Leute in jeder dieser Kategorien, die wir mögen oder lieber nicht dabei hätten. Wenn es absolut niemanden in unserem Leben gibt, der so ist, wählen wir das Bild eines Politikers, den wir nicht mögen. 

Kann ich jemanden nehmen, mit dem ich ständig in Konflikt stehe?

Das hängt wirklich davon ab, wie stark wir sind. Wir wollen es auf solch eine Person ausweiten können, der wir recht kritisch gegenüberstehen, von der wir emotional verletzt wurden, enttäuscht sind und ähnliches. Beim ersten Versuch mag es für die meisten Menschen zu schwierig sein, den Geist beruhigen zu können und in dem Fall nehmen wir dann jemanden, mit dem wir nicht ganz so unzufrieden sind. Ungeachtet dessen werden wir aber in der Lage sein müssen, es auf alle anzuwenden.

Wir werden es wieder mit den gleichen Schritten wie zuvor ausführen.

Geführte Meditation

  • Zuerst beruhigen wir uns, indem wir uns auf den Atem ausrichten.
  • Wir betrachten das Foto der Person mit einem ruhigen Geist. Ohne ein Foto der Person denken wir einfach an sie.
  • Wir nutzen die Methode, die angemessen erscheint: Loslassen, Schreiben auf Wasser oder die Woge im Ozean.
  • Wir lassen los.
  • Es ist eine Woge im Ozean.
  • Wir legen das Foto weg und versuchen, mit einem ruhigen Geist an die Person zu denken, indem wir die drei Methoden nutzen.
  • Wir lassen die Erfahrung zur Ruhe kommen.
  • Schließlich fokussieren wir uns auf den Atem.

Widmung

Wir beenden unsere heutige Sitzung mit einer Widmung. Wir denken: Möge alles Verständnis und alle positive Kraft, die wir erlangt haben, als Ursache dafür dienen, zum Wohle von uns allen den Zustand eines Buddhas zu erlangen.

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