Einzelheiten der tibetischen Astrologie 2: Himmelskörper und Zeiträume

Siebenundzwanzig Mondkonstellationen 

Machen wir weiter mit einigen allgemeinen Merkmalen. In den meisten Berechnungen wird der Gürtel der Tierkreiszeichen in 27 Mondkonstellationen (tib. rgyu-skar, Skt. nakṣatra) oder Mondhäuser mit jeweils 60 Grad unterteilt. So wie in diesem Gürtel 12 markante Sternbilder ausgemacht werden können, so lassen sich darin auch 27 Unterteilungen wahrnehmen. Dementsprechend umfasst der Tierkreis in diesem System 1620 Grad anstelle von 360. Jedes der 12 Zeichen erstreckt sich über 2 ¼ Mondkonstellationen. 

Dieses Schema findet sich weder in den antiken griechischen noch in den modernen europäischen Systemen, war jedoch den klassischen hinduistischen Systemen gemein. Manchmal werden 28 Mondsternbilder angegeben; während der Tierkreis im hinduistischen System in diesem Fall jedoch in 28 gleiche Teile unterteilt werden würde, wird im tibetischen System einer der 27 gleichen Teile – nämlich das 21. – in zwei Teile geteilt. 

Ein System von 28 Mondsternbildern findet sich auch in der altchinesischen Astronomie, doch ist der Ansatz dort ein anderer. Im indischen und tibetischen System befinden sich diese Sternhaufen – ebenso wie die Sternbilder der 12 Zeichen – entlang des Tierkreises, bei dem es sich, wie erläutert, um jenes Band handelt, durch das sich Sonne, Mond und Planeten in einem geozentrischen Modell um die Erde drehen. Die Chinesen befassen sich nicht sonderlich mit dem Band des Tierkreises oder mit der Ekliptik beziehungsweise der scheinbaren Sonnenbahn. Stattdessen wird im chinesischen System der Polarstern (Polaris) betont, der mit dem Kaiser verglichen wird. Die Mondhäuser bestehen aus leicht abweichenden Sternhaufen, die entlang des Himmelsäquators liegen und mit den kaiserlichen Ministern sowie den Feudalterritorien verglichen werden. Mit anderen Worten: Der Polarstern und die Mondkonstellationen am Himmel entsprechen dem Nordpol und dem Äquator auf der Erde; und im Einklang mit der konfuzianischen Weltanschauung kreisen die Sternbilder so um den Polarstern, wie die Minister und Territorien um den Kaiser im Zentrum des traditionellen chinesischen Kaiserhofs kreisen. 

Darüber hinaus teilen die 28 chinesischen Mondhäuser den Himmel nicht in gleiche Abschnitte ein. Der Himmelsausschnitt, den jedes einzelne umfasst, variiert erheblich, sodass der Mond weniger als zwei Stunden benötigt, um einige zu durchqueren, und mehr als zwei Tage für andere. Es gibt 4 Himmels-Quartiere oder Paläste mit jeweils 7 Mondhäusern, die im Osten beginnen und gegen den Uhrzeigersinn verlaufen, mit einem zentralen Palast in der Mitte. Diese Quartiere sind ebenfalls von unregelmäßiger Größe. Später teilten die Chinesen den Himmelskreis in 365 ¼ Grad ein, wobei die Sonne an jedem Tag des Sonnenjahres mit einem dieser Grade konjungiert. Sie besaßen nie ein System von entweder 360 oder 1620 Grad.

Ein System von 28 Mondhäusern findet sich später auch in der arabischen Astronomie, von der zweifellos der Verweis bei Chaucer abgeleitet ist. Es ist unklar, wovon sich das arabische System der 28 Mondhäuser ableitet.

Die zehn Himmelskörper 

Die zehn Himmelskörper werden im Kalachakra-System behandelt und alle als „Planeten“ (tib. gza’) bezeichnet. Dabei handelt es sich um:

  • die Sonne (tib. nyi-ma); 
  • den Mond (tib. zla-ba); 
  • Mars (tib. mig-dmar); 
  • Merkur (tib. lhag-pa); 
  • Jupiter (tib. phur-bu); 
  • Venus (tib. pa-sangs); 
  • Saturn (tib. spen-pa); und  
  • den Kometen (tib. mjug-ring).  

Obwohl Berechnungen für die Position dieses Kometen existieren, wird er weder ausführlich behandelt noch in Horoskopen verwendet. Die beiden verbleibenden Himmelskörper können als die Planeten des Nord- und Südknotens des Mondes bezeichnet werden. 

Die Umlaufbahnen von Sonne und Mond liegen zwar beide im Band des Tierkreises, verlaufen jedoch nicht exakt parallel, sondern sind vielmehr leicht zueinander geneigt. Mit anderen Worten kreuzen sie einander. Die zwei Schnittpunkte ihrer Bahnen werden als Nord- und Südknoten des Mondes bezeichnet. Bei jedem Neumond befinden sich Sonne und Mond in ungefährer Konjunktion zueinander, stehen also am selben Ort. Doch nur wenn diese Konjunktion am Nord- oder Südknoten auftritt – dort, wo sich ihre Bahnen schneiden –, ist die Konjunktion exakt und es kommt zu einer Sonnenfinsternis. Bei Vollmond stehen sich Sonne und Mond in Opposition gegenüber. Fällt dies damit zusammen, dass der eine Himmelskörper mit dem Nordknoten und der andere mit dem Südknoten konjungiert, ist die Opposition exakt und es tritt eine Mondfinsternis ein.

Sowohl im klassischen hinduistischen als auch im Kālacakra-System werden der Nord- und der Südknoten des Mondes als Planeten aufgefasst, während dies in der antiken griechischen Astronomie nicht der Fall ist. In beiden indischen Systemen werden Finsternisse als Konjunktionen von Sonne und Mond mit diesen Knotenplaneten erklärt. Da diese Planeten rund sind, ist die Form ihres Durchgangs vor der Sonne oder dem Mond während einer Finsternis gekrümmt. Aristoteles hingegen erklärte im antiken Griechenland Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr., dass eine Mondfinsternis dadurch verursacht werde, dass sich die Erde zwischen Sonne und Mond schiebt, wenn sich beide Gestirne an den Nodalpunkten des Mondes befinden. Er führte weiter aus, dass es der Erdschatten auf dem Mond sei, der diesen während einer Finsternis verfinstere; die Tatsache, dass dieser Schatten stets rund sei, beweise, dass die Erde kugelformig ist. Selbst als das Konzept der Erde als Kugel später in der hinduistischen Kosmologie Einzug hielt, wurden die Knoten weiterhin als Planeten konzipiert. Im Kālacakra-System wurde eine kugelförmige Erde hingegen nie postuliert. Dessen Auffassung von der Erde und der Bewegung der Himmelskörper wird an späterer Stelle erörtert.

Im Kalachakra-System nennt man den Planetenknoten des Nordens Rahu (tib. sgra-gcan), wörtlich „Knurrer“ oder „Kopf-Stern“ (tib. gdon-skar), und den Planetenknoten des Südens entweder Kalagni, was „Feuer der Zeit“ oder „Schwanz-Stern“ (tib. mjug-skar) bedeutet. In den hinduistischen Systemen wird ersterer auch Rahu und letzterer Ketu (tib. mjug-ring), wörtlich „langer Schwanz“ bezeichnet. Der gesamtindischen Mythologie zufolge war Rāhu ein Asura, ein Gegengott, der vom Unsterblichkeitsnektar der Götter trank. Von Sonne und Mond gewarnt, schlug Mohini, ein Avatar Vishnus, Rāhus Kopf ab, bevor der Nektar seinen Hals passieren konnte. Infolgedessen wurde Rāhus Kopf unsterblich. Er blieb am Himmel und verschlingt von Zeit zu Zeit die Sonne, was eine Sonnenfinsternis verursacht, wenn die Sonne in seinen Mund eintritt und durch seinen Hals wieder austritt. Der Körper verwandelte sich in Ketu, gelangte auf die gegenüberliegende Seite des Himmels und verschlingt von Zeit zu Zeit den Mond, was eine Mondfinsternis auslöst. In Darstellungen wird Rāhu häufig als Kopf einer Schlange und Ketu als der restliche Körper und Schwanz gezeichnet, woraus sich die Namen „Kopf-Stern“ und „Schwanz-Stern“ ableiten. 

Im Kālacakra-System ist Ketu die Bezeichnung für den zehnten Planeten, den Kometen, der weder in den klassischen hinduistischen noch in den griechischen Systemen enthalten ist, die lediglich neun bzw. sieben Himmelskörper behandeln. Tatsächlich werden in den buddhistischen Texten vier Kometen besprochen, doch dieser ist der prominenteste, da er einen Umlaufzyklus um die Sonne von 3 Jahren und 3 Mondphasen aufweist. Eine Mondphase (tib. phyogs) reicht entweder von Neumond bis Vollmond oder von Vollmond bis Neumond. Der Zeitraum von 3 Jahren und 3 Mondphasen ist im Kālacakra-System von großer Bedeutung, da während dieser Spanne eine bestimmte Anzahl sogenannter Atemzüge des „tiefen Gewahrseins“ (tib. ye-shes) in den zentralen Kanal eintreten; dies ist der Grund dafür, dass dieser Zeitraum als die kürzeste Zeitspanne angeführt wird, die zum Erreichen der Erleuchtung durch die Methoden des Anuttarayoga-Tantra erforderlich ist.

Das klassische chinesische System enthielt keinerlei Erwähnung des Nord- und Südknotens des Mondes. Die Astronomen der Han-Dynastie, etwa vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert n. Chr., glaubten beispielsweise nicht, dass Sonnenfinsternisse ausschließlich bei Neumond auftreten könnten. Die Chinesen sprachen nur von Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. In späterer Zeit, als die Konzepte des Nord- und Südknotens des Mondes in der chinesischen Astronomie auftauchten, wurden sie als Kopf und Schwanz des Drachen bezeichnet, was deutlich auf ihren indischen Ursprung hinweist. Sie wurden jedoch nicht als Planeten aufgefasst.

Im Kālacakra-System werden alle Himmelskörper so konzipiert, dass sie sich um einen statischen Berg Meru drehen, um den herum die verschiedenen Regionen unserer Erde und anderer menschlicher Reiche gelagert sind. Die Positionen von Merkur und Venus werden jedoch, wie in den griechischen und hinduistischen Systemen, so berechnet, dass sie sich anscheinend auch um die Sonne drehen, da sie aus der Perspektive der Erde wie Monde wirken, die die Sonne umkreisen. Die Analyse und Beschreibung der Bewegung von Merkur und Venus sind zwar noch komplizierter als das, aber darauf muss hier nicht näher eingegangen werden.  

Wochentage 

Ein weiteres gemeinsames Merkmal der alt-griechischen und hinduistischen Systeme ist das Benennen der Wochentage nach den Planeten: 

  • Sonntag – die Sonne; 
  • Montag – der Mond; 
  • Dienstag – Mars; 
  • Mittwoch – Merkur; 
  • Donnerstag – Jupiter; 
  • Freitag – Venus; und  
  • Samstag – Saturn.  

Aus diesem Grund ist das tibetische Wort für Wochentag (tib. gza’) dasselbe wie das Wort für Planet. Es gibt jedoch einige Unterschiede in den Erklärungen darüber, wie und in welcher Reihenfolge diese Planeten entstanden und wie sie mit den Wochentagen verknüpft wurden. Im Kālacakra-System entstand jeder Planet zu einem anderen Zeitpunkt und in Konjunktion mit einer anderen sogenannten „Geburtszeichen“- (tib. skyes-khyim) und Position der „Geburtskonstellation“ (skyes-skar). Die Namen der Wochentage sind entsprechend der Reihenfolge vergeben, in der die ersten sieben Planeten entstanden, während die Sonne mehrere Umläufe um den Berg Meru vollzog. In den hinduistischen Systemen hingegen wurden alle Himmelskörper zur gleichen Zeit erschaffen, wobei sie alle am selben Punkt des Tierkreises in einer universalen Konjunktion erschienen. 

Die Namen der Wochentage und ihre Reihenfolge werden von den Hindus und den Griechen gleichermaßen wie folgt erklärt: Zunächst werden die 7 Planeten in der umgekehrten Reihenfolge ihrer angenommenen Nähe zur Erde aufgelistet, nämlich Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur und Mond. Dies entspricht der Erklärung Ptolemäus’, des alexandrinischen griechischen Astronomen des 2. Jahrhunderts n. Chr., wonach die statische, kugelförmige Erde von zunehmend größeren konzentrischen Sphären umgeben ist, auf denen sich diese Himmelskörper bewegen. Die äußerste Sphäre ist der Ort der Fixsterne. Beginnend mit der Sonne und der Reihe nach fortschreitend, regiert jeder Planet eine aufeinanderfolgende Stunde eines 24-Stunden-Tages. Die Sonne regiert Stunde eins des ersten Tages, Venus Stunde zwei und so weiter. Somit ist der Herrscher der 25. Stunde, bzw. der ersten Stunde des zweiten Tages, der Mond, und der Herrscher der 49. Stunde, bzw. der ersten Stunde des dritten Tages, Mars. Die Wochentage werden dann der Reihe nach gemäß dem regierenden Planeten ihrer ersten Stunde benannt. 

Tatsächlich waren es die Babylonier, die als Erste die 7-Tage-Woche hatten, da für sie die Zahl 7 heilig war. Sie gelangte von ihnen in den hebräischen und anschließend in den altgriechischen sowie den klassischen römischen Kalender. Im Fall der Juden fügte sich dies gut in die biblische Beschreibung der Schöpfung ein, die 7 Tage in Anspruch nahm. 

Das Konzept einer 7-Tage-Woche gelangte zweifellos aus der griechisch-römischen Welt nach Indien. Während der Gupta-Dynastie, beginnend im frühen 4. Jahrhundert n. Chr., erschienen in Indien erstmals reine Sonnenkalender mit 7-Tage-Wochen. Davor gab es lediglich gebundene Mond-Sonnen-Kalender, das heißt Mondkalender, die korrigiert wurden, um mit der Bewegung der Sonne und den regulären Jahreszeiten übereinzustimmen. Die Mondmonate wurden in zwei Hälften geteilt, wobei die Tage der abnehmenden und zunehmenden Hälften lediglich von 1 bis 15 durchnummeriert wurden. Es entwickelten sich zwei Sonnenkalender, der Vikrami- und der Shaka-Kalender. Der Vikrami-Kalender, auch als Sambat-Kalender bekannt, wurde rückdatiert, um mit der Begründung der Vikrama-Ära der Jahreszählung im Jahr 58 v. Chr. und der Herrschaft von Vikramaditya zu beginnen. Er wird hauptsächlich in Nordindien verwendet. Der Shaka-Kalender wurde so angelegt, dass er 78 n. Chr. mit der Shaka-Ära der Kuschan-Dynastie begann. Er breitete sich auf das Dekkan-Plateau in Süd-Zentralindien und anschließend nach Südostasien aus. Bestimmte Merkmale dieser beiden Kalendersysteme werden später erklärt.

Vergleich mit den chinesischen Wochentagen 

Die Chinesen hatten traditionell eine 10-Tage-Woche und begannen erst ab dem 7. Jahrhundert n. Chr. unter dem Einfluss nestorianisch-christlicher Gemeinschaften von Persern und Sogdiern, die in China lebten, eine 7-Tage-Woche einzuführen. Die Chinesen beziehen sich jedoch auf die Wochentage über deren Nummerierung und nicht über die Namen der Planeten. Dies ist trotz der Tatsache der Fall, dass die 28 chinesischen Mondstationen mit den Wochentagen zusammenhängen, an denen der Mond im Verlauf eines vierwöchigen Zyklus ungefähr mit ihnen in Konjunktion tritt, sowie mit der Sonne, dem Mond und den fünf Planeten in jener Reihenfolge, in der sie gewöhnlich mit den Wochentagen assoziiert werden. Dies lässt sich ab dem 10. Jahrhundert nachweisen. und bedarf einer etwas detaillierteren Erklärung.

Wie bereits angemerkt wurde, bieten die 28 chinesischen Mondstationen keine gleichmäßige Unterteilung des Himmels. Der Mond benötigt zwischen zwei Stunden und mehr als zwei Tagen, um eine dieser Abschnitte zu durchqueren. Für die Zwecke astrologischer Almanache wurde ein System von 28 „theoretischen“, idealen Mondkonstellationen entwickelt, das den Himmelsäquator symmetrisch so unterteilt, dass der Mond jeden Tag mit einer von ihnen in Konjunktion tritt – ungeachtet der Tatsache, dass sich der Mond auf der Ekliptik und nicht auf dem Himmelsäquator bewegt. 28 Tage entsprechen vier Wochen von jeweils sieben Tagen, sodass eine Konjunktion mit jeder theoretischen Konstellation nur an einem ganz bestimmten Wochentag stattfindet. Obwohl die Wochentage im Chinesischen nicht nach den Namen von Sonne, Mond und den fünf Planeten benannt sind, werden sie dennoch in genau derselben Weise mit ihnen in Zusammenhang gebracht wie bei den Indern und Griechen. Die Sequenz beginnt mit der ersten theoretischen Konstellation, deren Konjunktion an einem Donnerstag stattfindet, was mit Jupiter verbunden ist. Der Grund für den Beginn mit dem Donnerstag und dem Jupiter mag darin liegen, dass Jupiter im Chinesischen als Holz-Planet bezeichnet wird und das chinesische Element Holz mit dem Frühling assoziiert wird, der als erste Jahreszeit des chinesischen Jahres gilt.

Stunden    

Der 24-Stunden-Tag war eine ägyptische Erfindung, von der er zu den Juden, Griechen und Römern gelangte. Für sie alle waren Tag und Nacht jedoch jeweils in 12 Stunden unterteilt, von der Morgendämmerung bis zur Abenddämmerung, sodass die Länge einer Stunde – als ein Zwölftel des Tages oder der Nacht – je nach Jahreszeit, Tageslichtdauer und der Frage, ob es sich um eine Stunde des Tages oder der Nacht handelte, variierte. Eine Stunde von standardisierter Länge wurde in Westeuropa erst Ende des 13. Jahrhunderts mit der Erfindung mechanischer Uhren eingeführt. Sie scheint ähnlich spät auch in das hebräische, muslimische, indische, tibetische und chinesische System übernommen worden zu sein.

Die Babylonier hatten das ganze Jahr über gleich lange Stunden, verwendeten aber 12 statt 24. Wie in der Diskussion über astrologische Tagesperioden im Zusammenhang mit dem Aszendenten und den 12 Häusern zu sehen war, verwenden sowohl das indische Hindu- als auch das buddhistische System in diesem Kontext 12 solche Perioden statt 24, und erst in späterer Zeit wurden diese 12 standardisiert in ihrer Länge. Dasselbe scheint bei der chinesischen Unterteilung des Tages in 12 Perioden – statt 24 – der Fall zu sein, wie später noch besprochen wird. 

Siderischer Tierkreis  

Ein weiteres Merkmal des Kalachakra-Systems, das es mit den klassischen hinduistischen, nicht jedoch mit den griechischen Systemen gemeinsam hat, ist die Verwendung eines siderischen Tierkreises bzw. Fixstern-Tierkreises. Null Grad Widder – beziehungsweise null Grad der ersten der 27 Mondstationen, dem Oberen Widder – bezieht sich immer auf den Zeitpunkt, an dem sich die Sonne in Konjunktion mit der tatsächlichen Position des Anfangs des Sternbildes Widder befindet. 

In den altgriechischen und modernen europäischen Systemen, die den tropischen Tierkreis verwenden, wird diese Position jedes Mal, wenn sich die Sonne auf der Nordhalbkugel Tagundnachtgleiche im Frühling befindet, als null Grad Widder bezeichnet – ungeachtet dessen, wo sich das tatsächliche Sternbild Widder am Himmel befindet. Jedes Jahr verschiebt sich diese Position leicht gegen den Uhrzeigersinn, sodass sie heutzutage im Fische-Zeichen stattfindet, dem Zeichen vor dem Widder. 

Dieses Phänomen ist als „Präzession der Tagundnachtgleichen“ bekannt, mit anderen Worten als deren Rückwärtsbewegung. Wenn sie in etwa vier Jahrhunderten von jetzt an in das nächste, dahinterliegende Zeichen, den Wassermann, übergeht, wird technisch gesehen das sogenannte „Neue Zeitalter des Wassermanns“ beginnen. Wenn Menschen in allgemeinen Diskussionen davon sprechen, dass das Wassermannzeitalter sehr bald beginnt, verwechseln sie dies zweifellos mit der christlichen Vorstellung, dass der Wechsel eines Jahrtausends ein neues goldenes Zeitalter einleitet. Dieses Präzessionsphänomen erklärt auch, warum in der vedischen Auflistung der 28 Mondstationen um etwa 1500 v. Chr. sowie auch in der ältesten chinesischen Auflistung die Reihenfolge mit der heutigen zweiten Mondstation beginnt. In jenen Tagen hätte sich die Sonne zur Tagundnachtgleiche im Frühling weiter vorne im Widder befunden und sich dem Stier genähert. 

Obwohl viele der klassischen hinduistischen Astrologiesysteme Berechnungen für die Präzession der Tagundnachtgleichen im Zusammenhang mit der Bestimmung der Sonnenposition zum Zeitpunkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche kannten, kümmerten sie sich bei der Berechnung der Planetenpositionen im Allgemeinen nicht um dieses Phänomen, da sie einen Fixstern-Tierkreis verwendeten. Allerdings waren die anhand der traditionellen mathematischen Modelle berechneten Positionen geringfügig ungenau. 

Während der Mogulzeit, insbesondere ab dem 18. Jahrhundert, als Beobachtungen von Planetenpositionen durch anhaltende arabische astrologische beziehungsweise astronomische Einflüsse weit verbreitet wurden und Kontakt mit der europäischen Astronomie geknüpft wurde – insbesondere mit dem Werk Keplers –, gaben viele der hinduistischen Systeme die traditionellen mathematischen Modelle auf. Sie erkannten, dass die europäischen Modelle genauere Ergebnisse lieferten, die durch Teleskope und die verschiedenen Himmelsmessgeräte, die die Moguln in ihren Observatorien errichteten, bestätigt werden konnten. Viele passten daher die neue Technik an, einen standardisierten Präzessionswert einheitlich von den aus Europa abgeleiteten tropischen Tierkreispositionen aller Planeten abzuziehen, um deren Positionen im Fixstern-Tierkreis zu ermitteln. Jede der hinduistischen Linien übernahm einen geringfügig abweichenden Präzessionswert als ihren Umrechnungsfaktor. Der am häufigsten verwendete Wert beträgt 23 Grad und 6 Minuten. 

Einige hinduistische Astrologen behaupten jedoch, dass die traditionell berechneten Planetenpositionen genauere astrologische Informationen liefern. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, denn die tibetische Astrologie befindet sich derzeit in einem Stadium, das dem der hinduistischen Astrologie im 18. Jahrhundert entspricht, als diese mit der europäischen Astronomie in Kontakt kam. Die aus den mathematischen Modellen des Kalachakra-Systems abgeleiteten Planetenpositionen stimmen ebenfalls nicht exakt mit dem überein, was wissenschaftlich beobachtet wird. Ob es jedoch notwendig sein wird, dem hinduistischen Beispiel zu folgen, die Tradition aufzugeben und die um einen Präzessionsfaktor modifizierten europäischen Werte zu verwenden, steht noch nicht fest. 

Man könnte argumentieren, dass es keine Rolle spielt, wie die tatsächlich beobachteten Positionen der Planeten lauten, da das tibetisch-buddhistische Astrologiesystem nie dafür gedacht war, eine Rakete zum Mond zu schicken oder ein Schiff zu navigieren. Die astronomischen Daten werden für astrologische Zwecke berechnet, und wenn die astrologischen Informationen empirisch präzise und hilfreich sind, ist das alles, was zählt.

Die tibetische Astrologie soll es dem Einzelnen ermöglichen, seine grundlegende karmische Lebenssituation zu verstehen, um so mit ihr zu arbeiten, dass man all seine Begrenzungen überwindet und all seine Potenziale verwirklicht, um anderen von größtmöglichem Nutzen zu sein. In diesem buddhistischen Kontext müssen tibetische astrologische Studien betrachtet werden. Es erscheint irrelevant, sie auf der Grundlage zu beurteilen und zu verändern, dass ihre astronomischen Daten nicht mit den beobachteten Planetenpositionen übereinstimmen.

Um voneinander zu lernen und vom System des jeweils anderen zu profitieren, müssen sowohl Europäer als auch Tibeter die Integrität des Wissens- und Weisheitsschatzes des anderen respektieren. Es kann einen Austausch von Ideen und Anregungen für neue Forschungsbereiche geben, aber man darf traditionelle Ansätze nicht kritiklos über Bord werfen und fremde übernehmen. Wie aus der Geschichte sowohl der tibetischen Medizin als auch der Astrologie hervorgeht, wurden Ideen aus fremden Kulturen nicht blind kopiert. Sie regten die Tibeter dazu an, auf der Grundlage eigener Forschung und Erfahrung ein eigenes, einzigartiges System zu entwickeln, in dem fremde Ideen eine neue Form annahmen. Auf diese Weise vollzieht sich Fortschritt zum Wohle aller. 

Tierkreis-, Sonnen- und Mondtage  

Ein weiteres Merkmal, das das System mit den klassischen hinduistischen Systemen gemeinsam hat, ist die Darstellung von drei Arten von Tagen: Tierkreis-, Sonnen- und Mondtage. 

Tierkreistage

Ein Tierkreistag oder siderischer Tag (tib. khyim-zhag) ist die Zeit, die die Sonne benötigt, um einen von 360 Grad des Tierkreises zurückzulegen. Wenn ein Jahr als der Zeitraum genommen wird, den die Sonne benötigt, um wieder an dieselbe Position im Tierkreis zurückzukehren, gibt es 360 solcher Tage in einem Jahr, und dies ist die längste Art von Tag. 

Sonnentage

Ein Sonnentag (tib. nyin-zhag) ist der Zeitraum von der Morgendämmerung bis zur nächsten Morgendämmerung, und ein Tierkreisjahr zählt 365 solcher Tage. Dies ist die Art von Tag, wie sie in Europa verwendet wird. Die Frage, was einen Sonnentag ausmacht und wie lang er ist, ist tatsächlich recht komplex. Sowohl im indisch-hinduistischen als auch im buddhistischen System, ebenso wie im griechischen, beginnt der Sonnentag mit der Morgendämmerung, also vor dem eigentlichen Sonnenaufgang. Im babylonischen und im überwiegend daraus abgeleiteten hebräischen System sowie später im muslimischen beginnt der Sonnentag hingegen bei Sonnenuntergang. Für die Juden entspricht dies der biblischen Schöpfungsbeschreibung, nach der die Dunkelheit dem Licht vorausging. In all diesen Systemen gibt es jedoch eine Komplikation: Im Laufe des Jahres treten Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu unterschiedlichen Zeiten ein, sodass die Länge des Sonnentages – wenn er von Dämmerung zu Dämmerung gerechnet wird – von Tag zu Tag leicht zunimmt, wenn die Sonne später aufgeht, und abnimmt, wenn sie früher aufgeht. Dies ist eine andere, wenn auch verwandte Frage, als die zuvor erörterte bezüglich der Länge einer Stunde, wenn eine Stunde als ein Zwölftel der Tageslicht- oder Dunkelheitsdauer definiert wird. Zudem beginnt der Sonnentag im Jahresverlauf offensichtlich zu unterschiedlichen Zeiten, wenn sein Anfang auf die Morgendämmerung oder den Sonnenuntergang gelegt wird. 

Eine Lösung besteht darin, den Mittelpunkt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, nämlich Mitternacht, zu nehmen und diesen als Beginn des Sonnentages zu definieren. Bei einem solchen System, das sich erstmals bei den Ägyptern findet, erhält der Sonnentag eine konstante Länge und beginnt stets zur gleichen Zeit. Auch bei den Chinesen beginnt der Sonnentag mit dem zweistündigen Zeitraum, der in der Mitte der Nacht liegt. Der Grund hierfür wird später erläutert.

In denjenigen Kalendersystemen, in denen der Sonnentag mit der Morgendämmerung oder dem Sonnenuntergang beginnt, wurde häufig eine Unterscheidung zwischen dem Tagesbeginn für religiöse Zwecke und für bürgerliche beziehungsweise kalendarische Zwecke getroffen. Dies findet sich auch im tibetisch-buddhistischen System: Für Rituale, die im Morgengrauen beginnen sollen, wird die tatsächliche Stunde der Dämmerung herangezogen; für Kalender- und Horoskopzwecke wird die Dämmerung jedoch das ganze Jahr über auf 5 Uhr morgens festgelegt – entsprechend einem System von Standardstunden gleicher Länge, wie zuvor erörtert. Parallel dazu beginnt im hebräischen System der Kalendertag um sechs Uhr abends, obwohl religiöse Pflichten mit dem tatsächlichen Sonnenuntergang einsetzen.

Kalendertage des Mondes

Die dritte Art von Tag, die sich sowohl im tibetischen als auch im hinduistischen System findet, ist der Kalendertag des Mondes (tib. tshes-zhag), der mit den Mondphasen während eines Mondmonats verknüpft ist. Ein solcher Tag ist der Zeitraum, den der Mond benötigt, um ein Dreißigstel der Distanz zwischen Neumondpositionen in jedem aufeinanderfolgenden Tierkreiszeichen zurückzulegen. Wie bereits erwähnt, tritt Neumond dann ein, wenn sich Sonne und Mond miteinander in Konjunktion, also an demselben Punkt befinden – beispielsweise im Widder. Um den nächsten Neumond bzw. die nächste Konjunktion mit der Sonne zu erreichen, muss der Mond nicht nur die 360 Grad des Tierkreises zurücklegen, um wieder dort zu stehen, wo er zuvor im Widder war, sondern er muss weiter in das nächste Zeichen, den Stier, vorrücken, um den Vorsprung der Sonne aufzuholen. Somit legt der Mond zwischen dem Neumond im Widder und dem im Stier ungefähr 390 Grad zurück. Wenn man diese Distanz in 30 gleiche Teile teilt, wird der Zeitraum, den der Mond benötigt, um einen dieser Teile – also ungefähr 13 Grad – zurückzulegen, als Mondtag bezeichnet. Es gibt 375 solcher Tage in einem Tierkreisjahr, und dies ist die kürzeste Art von Tag.

Die Länge eines Mondtages ist nicht einheitlich, sondern variiert. Dies ist recht kompliziert zu berechnen, da sich Sonne und Mond in verschiedenen Teilen des Tierkreises mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen. Dies steht im Einklang mit der europäischen Beschreibung elliptischer Umlaufbahnen: Ein Himmelskörper auf einer elliptischen Umlaufbahn weist ebenfalls keine konstante Geschwindigkeit auf. Diese Variation in der Länge dieser Tagesart ist sehr wichtig für die Erklärung, warum im tibetischen und im hinduistischen Kalender bestimmte Tage ausgelassen und andere verdoppelt werden, was gegen Ende dieses Vortrags erörtert wird.

60-Jahre-Zyklen 

Ein weiteres gemeinsames Merkmal der hinduistischen und Kālacakra-Kalender ist die Verwendung eines 60-jährigen Jupiterzyklus zur Benennung von Jahreszeiträumen. Der heliakische Untergang eines Planeten tritt ein, wenn er bei Sonnenuntergang gemeinsam mit der Sonne untergeht, sodass der Planet nicht mehr als Abendstern hinter der Sonne erscheint. Darauf folgt der heliakische Aufgang, wenn der Planet erstmals wieder aus der Sonne auftaucht und als Morgenstern vor der Sonne aufgeht. Der Zeitraum zwischen zwei heliakischen Untergängen des Jupiters beträgt ungefähr ein Jahr, und jedes Jahr, wenn dies geschieht, ist die Sonne um ein Tierkreiszeichen vorgerückt. Somit wiederholt sich der heliakische Untergang des Jupiters in ungefähr 12 Jahren im selben Tierkreiszeichen, und Jupiter hat einen Umlauf vollendet. 

Die alten Inder fassten fünf dieser Zyklen zusammen, da in ihren Kalendern alle fünf Jahre ein zusätzlicher Schaltmonat eingefügt wurde, um den Sonnen- und den Mondkalender miteinander in Einklang zu bringen. Dies ist die Herleitung des indischen 60-jährigen Jupiterzyklus (Skt. Bṛhaspati). Er findet sich ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. bei den hinduistischen Astronomen, nahm jedoch in keinem der klassischen hinduistischen Kalendersysteme eine gehaltvolle Rolle ein. Jedem Jahr wird ein Name gegeben, und diese 60 Namen werden im Kālacakra-System gemeinsam verwendet. 

Im Kālacakra wird dieses 60-jährige System nach dem Namen des ersten dieser 60 Jahre als „das Prominente“ (tib. rab-’byung) bezeichnet. Es ist in der Kālacakra-Astronomie von erheblicher Bedeutung, da die Berechnungen für die Positionen der Planeten auf der Grundlage der Distanz durchgeführt werden, die jeder Planet im Laufe von 60 Jahren zurücklegt. Dabei wird eine tägliche Bewegungskonstante für jeden Planeten verwendet und die verbleibende Position berücksichtigt, an der er sich am Ende des letzten Zyklus befand. 

In der hinduistischen Astronomie wurde dieser 60-jährige Zyklus nie auf diese Weise verwendet. Dort werden die entsprechenden Berechnungen auf der Grundlage der Distanz angestellt, die jeder Planet seit der zuvor erwähnten anfänglichen universellen Konjunktion zurückgelegt hat, als alle Planeten gleichzeitig entstanden. Infolgedessen sind die Zahlenwerte in den hinduistischen Berechnungen im Vergleich zu ihrer überschaubareren Größe im Kālacakra-System enorm. Dies wird später ausführlicher erörtert.

Obwohl sich ein 60-jähriger Jahreszyklus auch im klassischen chinesischen System findet, sind seine theoretische Grundlage und Funktionsweise sehr unterschiedlich. Er basiert auf den 10 Himmelsstämmen (tib. gnam-gyi rtsa-ba, chin. tiangan 天干) und den 12 Erdzweigen (sa’i yan-lag, chin. dizhi 地支) sowie später auf den 5 Elementen und 12 Tierzeichen. Dies wird in Kürze erklärt. 

Numerische Notation 

Ein letztes gemeinsames Merkmal zwischen dem tibetischen und dem hinduistischen System, das jedoch zuerst erwähnt werden sollte, ist die Art und Weise, wie in astronomischen Berechnungen auf Zahlen Bezug genommen wird. Bei der Beschreibung mathematischer Formeln und Operationen nennen die Texte die Zahlen niemals bei ihren numerischen Namen wie „eins“, „zwei“ usw. Vielmehr besitzt jede Zahl mehrere Codenamen, die der allgemeinen gesamtindischen Mythologie entnommen sind. Beispielsweise bedeutet „Feuer“ 3, „Ozean“ 4, „Pfeil“ 5 und so weiter, weil es in der jedermann bekannten Mythologie 3 Feuer, 4 Ozeane und 5 Pfeile gibt. Entsprechende europäische Beispiele wären die Verwendung von „Schweinchen“ für 3, „Zwerg“ für 7 und „Rentier“ für 8, da jeder aus Märchen von den 3 kleinen Schweinchen, den 7 Zwergen und den 8 Rentieren weiß. 

Die tibetisch-buddhistischen Berechnungen verwenden „Raum“ im Sinne von Null. Diese Verwendung einer Null steht ebenso wie das Stellenwertsystem in Übereinstimmung mit der indisch-hinduistischen Mathematik. Beide erscheinen in Indien spätestens Ende des 6. Jahrhunderts n. Chr. Vorher gab es – ähnlich wie bei den Griechen, Römern, Hebräern und Chinesen – eigene Symbole für Zehner und Hunderter, vergleichbar mit der römischen Zahl X für 10. Die Europäer schienen das Konzept der Null und des Stellenwertsystems aus Indien übernommen zu haben. Aber im Gegensatz zur europäischen Art, Zahlen in Worten von den höheren Einheiten zu den niedrigeren zu benennen – wie beispielsweise vierhundertdreiundfünfzig –, ist es im tibetischen und hinduistischen System genau umgekehrt. Dort würde dieselbe Zahl als Entsprechung von „drei, fünfzig, vierhundert“ bezeichnet werden, nämlich als „Feuer-Pfeil-Ozean“.

Sowohl die indischen Hindus als auch die Griechen verfügten über einen Wert für Pi, der zur Berechnung des Kreisumfangs verwendet wurde, wobei der indische Wert Ende des 5. Jahrhunderts n. Chr. genauer war als der der Griechen. Das Kālacakra-System und tibetische astronomische Berechnungen im Allgemeinen kennen das Konzept von Pi nicht und verfügen nur über sehr grobe Schätzungen für den Umfang von Kreisen als das Dreifache des Durchmessers.

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