Vaibhashika und Sautrantika: Das Selbst

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Einführung

Wenn wir uns im Buddhismus das Konzept vom Selbst ansehen, sollten wir es vom Blickwinkel der vier Schulen in den indischen Lehrsystemen betrachten und während wir uns unseren Weg durch diese Schulsysteme bahnen, werden wir ein immer besseres Verständnis davon bekommen. Das Wort „Selbst,“ von dem hier die Rede ist, steht als Synonym für eine Person und für das „Ich.“ Wenn ich in den Spiegel schaue und mich selbst betrachte, sehe ich „mich,“ eine Person; all das bezieht sich auf das gleiche. Es geht also nicht um das Ego oder irgendwelche psychologischen Dinge, sondern lediglich um das konventionelle „Ich.“

Um das Selbst verstehen zu können, müssen wir, wie das im Buddhismus üblich ist, ausschließen, was es nicht ist. Nur so können wir Dinge identifizieren: indem wir sehen, was übrig bleibt, nachdem wir ausgeschlossen haben, was es nicht ist. Auf diese Weise diagnostiziert auch ein Arzt eine Krankheit. Er schließt alles aus, was es nicht ist und kann so daraus folgern, was das Problem ist.

In allen vier Schulen wird gleichermaßen behauptet, dass wir nicht über ein grobes, unmögliches Selbst oder eine Seele verfügen. Mit anderen Worten wird gesagt, dass es diese Art von Seele oder Atman der nicht-buddhistischen, indischen Systeme nicht geben kann. Es ist unmöglich, so etwas gibt es nicht; wir existieren nicht auf diese Weise, als eine Art Seele oder Atman. Das bin nicht „ich.“

Behauptungen in Bezug auf das Selbst, die in allen vier buddhistischen Schulen gleich sind

Gehen wir also die Merkmale durch, die das Selbst nicht besitzt, um zu sehen, was es ist. Das Selbst ist nichts Statisches, das nicht durch Ursachen und Bedingungen beeinflusst wird und das sich nicht von einem Moment zu nächsten ändert. Es ist nicht so, als würde es etwas in mir geben, das immer gleich bleibt und mein „Ich“ ausmacht. Das ist es nicht. Vielmehr ist es nichtstatisch, wird von Ursachen und Bedingungen beeinflusst und ändert sich von einem Moment zum nächsten. Ich ändere mich ständig. Ich bin jung, ich bin alt, ich bin müde, ich bin wach; es ist ein ständiger Wandel.

Darüber hinaus ist das Selbst etwas, das keinen Beginn hat. Es hat keinen Anfang, wurde nicht von einem Gott erschaffen, sondern ist, wie das individuelle geistige Kontinuum, ohne Anfang. Dieses Selbst ist nicht etwas, das mit allen anderen Arten von einem Selbst eine Entität bildet. Diese Vorstellung gibt es im Buddhismus nicht, bei der, wie im Advaita Vedanta, alle Atmans bei der Befreiung mit Brahma verschmelzen und eins mit ihm werden; bei der alle zu einem Brahma, ohne Eigenschaften, werden. Es ist nicht so, dass wir alle eins sind. Das Selbst ist, auch wenn es erleuchtet ist, immer individuell. Wir verschmelzen also nicht alle zu einer einheitlichen Suppe. Wir alle sind individuell und das ist immer so.

Außerdem ist das Selbst nicht teilelos. Wir vertreten nicht die Auffassung mancher indischer Schulen, in der das Selbst etwas Unteilbares wäre, wie ein Lebensfunke. Das ist es auch nicht. Wir sind also nicht eins mit dem Universum oder teilelos, wie in manchen indischen Schulen behauptet wird. Vielmehr besteht das Selbst immer aus Teilen. Beispielsweise verfügen wir über diesen Körper und diesen Geist, aber auch über Teile, im Sinne von Momenten der Kontinuität.

Das Selbst existiert nicht als etwas Unabhängiges oder Getrenntes von Körper und Geist. In zahlreichen indischen Systemen wird behauptet, das Selbst würde nach der Befreiung ganz für sich allein existieren, ohne einen Körper und einen Geist, während man diese Vorstellung im Buddhismus als unmöglich betrachtet. In diesen Schulen spricht man nicht von Erleuchtung, sondern von Befreiung; Befreiung von Samsara, von unkontrollierbar sich wiederholender Wiedergeburt. Es ist wichtig zu verstehen, dass, abgesehen von wenigen Ausnahmen, in den meisten indischen Systemen über die gleichen Themen gesprochen wird. In allen wird die Wiedergeburt anerkannt und man ist sich einig, dass die Wiedergeburt durch unsere zwanghaften, karmischen Handlungen zustande kommt. In einigen behauptet man, es gäbe einen Schöpfergott, in anderen nicht. Alle sind sich aber darin einig, dass es Karma gibt, obwohl sich ihr Verständnis von Karma unterscheidet. Sie alle behaupten, diese Wiedergeburt, das so genannte Samsara, wiederhole sich unkontrollierbar und führe zu Leiden. Diese Leiden werden aus unserer Unwissenheit in Bezug darauf hervorgerufen, wie wir existieren, wie die Realität existiert und mit einem korrekten Verständnis davon, können wir Befreiung aus diesem Kreislauf erlangen.

Aber dann erschien Buddha und meinte, ihr Verständnis über all diese Dinge wäre nicht korrekt. Er sagte, er habe das wahre Leiden verstanden, sowie die wahre Ursache des Leidens und den wahren Zustand der Freiheit davon, und er habe das wahre Verständnis erlangt, was zu diesem Zustand führt; das sind die Vier Edlen Wahrheiten.

Wir sollten daran denken und vorsichtig sein, nicht einfach dieses Wort „Pfad“ zu benutzen, denn das setzt voraus, etwas zu beschreiten und dann ist von Schritten, oder Stufen, die Rede. Wir reden von einem Verständnis, von einem korrekten Verständnis, das als Pfad dient, um Befreiung herbeizuführen. Es handelt sich um eine Art des Verstehens, die zum Erreichen einer wahren Beendigung des Leidens und der Ursachen des Leidens führt. Dann kann dieses Selbst Befreiung erlangen. Es ist nichts Statisches, das sich nie ändert und es ist auch nichts, was erschaffen wurde. Es ist nicht etwas, das mit allem anderen eins ist. Es ist nichts teileloses. Es ist nicht etwas, das ohne einen Körper und ohne einen Geist existieren kann, wenn es befreit wurde; es ist immer mit einem Körper und einem Geist verbunden. Das nennt man die fünf Aggregate.

Die fünf Aggregate

Aggregate sind einfach Möglichkeiten, verschiedene Dinge zu gruppieren, die sich in unserem, von Moment zu Moment auftretenden, Erleben ändern. Nichts existiert wie eine Schublade. Es ist nicht so, als würde es Schubladen geben, die als Aggregate existieren. Vielmehr handelt es sich einfach um ein begriffliches Bezugssystem, das uns hilft, unsere Erfahrungen zu verstehen. In jedem Moment unserer Erfahrung gibt es eine Art des physischen Phänomens: Form, Geräusch, Geruch, Geschmack, körperliche Empfindungen und Sensoren der Wahrnehmung, lichtempfindliche Zellen der Augen und des Körpers im Allgemeinen. In jedem Moment gibt es eine Art Primärbewusstsein, mit dem wir uns nur über die essentielle Natur von etwas, wie einer Form, einem Geräusch usw. bewusst sind. So, wie es bei einem Computer Codes gibt und alles auf der Grundlage von Nullen und Einsen funktioniert, gibt es bei dem Primärbewusstsein einen Audio-Code, einen visuellen Code usw.

Dann geht es darum, etwas zu unterscheiden; unterscheiden wird in der Regel mit 'erkennen' übersetzt, aber das ist recht irreführend. Wenn wir etwas in einem Sinnesbereich mit Pixeln wahrnehmen, können wir ein Objekt von einem anderen unterscheiden. Einige Meister reden in diesem Zusammenhang von Pixeln, andere von farbigen Formen. Ungeachtet dessen geht es beim Unterscheiden darum, die farbigen Formen, die das Gesicht einer Person ausmachen, von den farbigen Formen des Hintergrundes unterscheiden zu können, denn ohne das könnten wir nicht funktionieren.

Außerdem ist jeder auf einer gewissen Ebene glücklich oder unglücklich. Wenn wir im Buddhismus von Gefühlen sprechen, bezieht sich alles auf diese Variable, entweder glücklich oder unglücklich zu sein. Alle Gefühle bewegen sich in diesem Spektrum.

Darüber hinaus gibt es das Aggregat der anderen beeinflussenden Variablen, das sich auf alles andere bezieht. All jene, die mit dem Bewusstsein kongruent sind, haben fünf Dinge gemeinsam. Es gibt die verschiedenen Emotionen und Faktoren, die uns helfen, etwas wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Interessen wahrzunehmen. In diesem Aggregat haben wir auch die beeinflussenden Variablen, die nicht mit dem Bewusstsein kongruent sind, wie beispielsweise das Alter.

Das Selbst, also das „Ich,“ kann nicht getrennt von diesen Aggregaten existieren. Für all das benutze ich im generellen die Worte Körper und Geist. Bei dem Selbst handelt es sich nicht um eine Art physisches Phänomen, wie in einer der indischen Schulen behauptet wird und das Selbst ist nicht eine Sache, mit der man sich über etwas bewusst sein kann. Das Selbst ist eine Kategorie einer nichtkongruent beeinflussenden Variable – es ändert sich von einem Moment zum anderen, ist nicht kongruent mit dem Bewusstsein (es hat nicht fünf Dinge mit dem Bewusstsein gemeinsam) und es wird dem Aggregat der anderen beeinflussenden Variablen zugeordnet. Es ist kein nicht-zugeschriebenes Phänomen. Das Selbst existiert nicht als Seele, die in den Körper oder in den Geist eingeht, ihn bewohnt, in besitzt und kontrolliert. Es lenkt nicht den Körper und das Gehirn, als würde es in unserem Kopf sitzen und von dort Tasten bedienen oder mit einer Stimme zu uns reden. Allerdings scheint es so, als würde jemand in unserem Kopf sitzen, zu uns reden und entscheiden, was andere Leute über uns denken, nicht wahr? Wir fragen uns, was wir sagen sollen, bedienen ein paar Tasten und die Stimme meldet sich. So funktioniert das nicht. Vielmehr wird das Selbst den fünf Aggregaten zugeschrieben.

Die Grundlage der Zuschreibung „Ich“ und der Benennung „Ich“

Das Selbst, das „Ich,“ wird den Aggregaten, als Grundlage der Zuschreibung, nichtstatisch zugeschrieben. Niemand muss es zuschreiben; es ist nicht objektiv: Sie können mich sehen. Dann gibt es auch die statische Kategorie „Ich,“ die den Aggregaten als Grundlage der Benennung zugeschrieben ist. Hierbei geht es nur um konzeptuelle Wahrnehmung, wie, wenn ich über mich selbst nachdenke. Die Kategorie „Ich“ wird auch mit einem Wort bezeichnet, wie das Wort „ich“ im Deutschen, „me“ im Englischen oder „ja“ im Russischen.

Die Grundlage der Zuschreibung „Ich“ und die Grundlage für die Benennung der Kategorie „Ich“ sind gleich, in jedem Augenblick der Erfahrung. Jeder Augenblick der Erfahrung ändert sich ständig und besteht aus vielen verschiedenen Teilen. Diese Teile können im Sinne dieser fünf Aggregate angeordnet und verstanden werden; und all diese Teile ändern sich unterschiedlich schnell. Beispielsweise sehe oder höre ich etwas Schönes und all das ändert sich ständig, sowie auch das, was ich erkenne und worauf ich meine Aufmerksamkeit richte. Mein Gefühl, ob ich glücklich oder unglücklich bin, ändert sich immer mit einer anderen Geschwindigkeit. All die verschiedenen Emotionen verändern sich unaufhörlich, jede unterschiedlich schnell und in jedem Moment ergibt sich ein anderes Gemisch. Auch andere Faktoren wandeln sich fortlaufend, wie beispielsweise der Grad an Interesse oder Aufmerksamkeit, den wir haben. Das sind also die Grundlagen der Zuschreibung „Ich“ und der Benennung „Ich.“ Was ist denn dieses „Ich?“ Wir können nur sagen, das „Ich“ ist das, worauf sich die Kategorie „Ich“ bezieht, die in jedem dieser Momente benannt wird.

Das ist also das Bezugsobjekt der Bezeichnung „Ich.“ Nun wird in diesen vier Schulen die Frage gestellt, ob es irgendwo da drinnen ein Bezugsobjekt, ein auffindbares „Ich,“ gibt, das dem entspricht, was mit der Kategorie „Ich“ bezeichnet wird. Das werden wir herausfinden, wenn wir diese verschiedenen Schulen durchgehen. Es gibt also ein „Ich,“ das eine Zuschreibung ist. Es ist nicht etwas, das nicht zugeschrieben wird, was in einen Körper ein- und wieder ausgeht und Tasten bedient. Und es ist nichts Statisches.

Es gibt statische Phänomene, die auch Zuschreibungen sind, wie Raum, die Abwesenheit von allem, was dieses „Ich“ daran hindern würde, in den drei Dimensionen präsent zu sein. Egal wohin wir gehen, nichts wird uns davon abhalten, in den drei Dimensionen präsent zu sein. Wir reden hier von einem Körper und diesem Körper können wir auch Raum zuschreiben, der ihn nicht davon abhält, sich in den drei Dimensionen zu aufzuhalten. Das ist etwas Statisches: Es ist eine Tatsache, unabhängig davon, wohin ich gehe, wo sich mein Körper befindet usw.

Und in Bezug auf das Selbst reden wir von einem „Ich“ oder einem „Du.“ Es geht nicht nur um das „Ich“ – es geht um alle, auch darum, wie der Wurm existiert. Aus buddhistischer Sichtweise können wir als jedes so genannte fühlende Wesen wiedergeboren werden. Ein fühlendes Wesen hat Bewusstsein, es hat einen Geist und es hat eine Absicht. Es tut ganz bewusst bestimmte Dinge und bekommt die Funktionsweise von Karma, die Resultate seines absichtlichen Verhaltens, zu spüren. Es tut Dinge nicht einfach nur mechanisch und unter dem Einfluss von chemischen Substanzen. Es erfährt die Resultate und ist dementsprechend glücklich oder unglücklich. Wir reden nicht davon, etwas Physisches, wie körperliche Sinnesempfindungen von Genuss oder Schmerz zu erfahren, sondern es geht darum, glücklich oder unglücklich zu sein. Es ist nicht so, dass das „Ich“ in den Körper eines Wurms eingeht und dann bestimmte Tasten eines Wurms bedient. Das „Ich“ kann nicht getrennt von Körper und Geist existieren und dann irgendwo anders hingehen oder Befreiung erlangen und in einen transzendenten Bereich eingehen. So funktioniert das nicht.

Das Selbst, eine treibende Kraft der Aktivität und Karma

Im Grunde ist es so, dass das „Ich“ oder das Selbst, eine treibende Kraft der Aktivität, Dinge tut. Das Selbst erfährt die Resultate – Glück und Leid – der zwanghaften karmischen Handlungen. Wir reden hier von Zwängen, nicht von Taten. Das tibetischen Wort, das mit Karma übersetzt wird, ist leider das umgangssprachliche Wort für Handlung. Daher wird es für gewöhnlich mit Handlung übersetzt, obwohl das nicht der Bedeutung entspricht. Wenn dem so wäre, würde sich daraus die absurde Schlussfolgerung ergeben, dass man, um Karma zu überwinden und Befreiung zu erlangen, einfach nur aufhören müsste, irgendetwas zu tun. Aus diesem Grund kann das Handeln nicht die Bedeutung von Karma sein, auch wenn alle es so übersetzen, da es die Bedeutung des tibetischen Wortes ist.

Das sollten wir uns also vor Augen halten. Es geht um die Zwanghaftigkeit, die uns dazu treibt, auf bestimmte Weise zwanghaft zu handeln und aufgrund von störenden Emotionen handeln wir auf schädliche Weise. Diese Zwanghaftigkeit führt dazu, in einer ganz bestimmten Weise zu agieren; das ist Karma. Störende Geisteshaltungen führen für gewöhnlich zu zwanghaftem Verhalten, ob es nun positiv oder negativ ist. Bei einer störenden Geisteshaltung geht es darum, wie wir existieren und weil wir dann beispielsweise diese Vorstellung haben, perfekt sein zu müssen, führt das sehr wahrscheinlich dazu, ein Perfektionist zu sein. Dann müssen wir ständig und immer wieder unser Haus putzen oder die Hände waschen; oder es geht darum, immer der Beste sein zu wollen. Das ist positiv, aber es ist auch ziemlich neurotisch, nicht wahr? Es ist zwanghaft und diese Zwanghaftigkeit ist Karma.

Das Selbst ist also die treibende Kraft der Aktivität. Ich tue Dinge zwanghaft mit Absicht und erfahre so die Resultate meiner Handlungen, indem ich glücklich oder unglücklich bin; das gleiche gilt für zwanghaftes Verhalten. Ich erfasse Objekte kognitiv, aber das Selbst führt die Handlung der Wahrnehmung nicht selbst aus. Das muss ich etwas näher erläutern. Wenn ich Sie ansehe, ist es nicht so, als würde nur das Bewusstsein sehen. Es sind nicht nur die Augen oder der Geist, der Sie ansieht, sondern ich sehe Sie auch. Nun, was bedeutet das?

Manifeste und unterbewusste Wahrnehmung

Das Selbst und das Bewusstsein haben nicht fünf Dinge miteinander gemein. Beide erfassen das gleiche kognitive Objekt. Das Sehbewusstsein sieht Sie und ich sehe Sie; aber nur das Bewusstsein lässt ein geistiges Hologramm entstehen. Das Selbst tut dies nicht und das ist ein großer Unterschied. Das Selbst und das Bewusstsein nehmen gleichzeitig etwas wahr; fachlich ausgedrückt erfassen sie das Objekt kognitiv. Sie tun es harmonisch miteinander. Wir werden nicht zu detailliert auf diese fünf Gemeinsamkeiten eingehen, denn in den verschiedenen Schulen werden sie unterschiedlich dargestellt. Der eigentliche Unterschied, der von Belang ist, besteht hier darin, dass das Selbst kein geistiges Hologramm erscheinen lässt. Nur das Bewusstsein tut dies.

Es gibt also einen Unterschied zwischen manifester und unterbewusster Wahrnehmung. Sehen wir uns das an dem eben genannten Beispiel an: Manifeste Wahrnehmung findet statt, wenn der Geist jemanden sieht, wenn das Sehbewusstsein jemanden sieht und wenn ich jemanden sehe. Unterbewusste Wahrnehmung erfolgt, wenn man beispielsweise schläft. Der Wecker tickt und der Klang erreicht das Hörbewusstsein. Das Hörbewusstsein erfasst ihn als Objekt, aber „ich“ bin mir dessen nicht bewusst. In gewissem Sinn wird der Klang durch das Hörbewusstsein erfasst, aber ich nehme ihn nicht wahr. Wenn es anders wäre, würden wir den Wecker auch dann nicht hören, wenn er am Morgen anfängt zu klingeln. Das Hörbewusstsein ist jedoch immer aktiv, auch wenn wir schlafen. Ist das Geräusch aber laut genug, manifestiert es sich und ich kann es ebenfalls hören. Das Selbst erfasst also kognitiv Objekte, aber es erfüllt nicht die Funktion, sich über etwas bewusst zu sein. Es lässt kein Hologramm erscheinen.

In den nicht-buddhistischen indischen Schulen werden diese gleichen Fragen in Bezug auf das Selbst erörtert, jedoch wird dort etwas anderes, als im Buddhismus, behauptet. Manche sagen, das Selbst tue Dinge, aber nehme selbst nichts wahr; andere meinen es wäre umgekehrt. Es gibt also zahlreiche Auffassungen.

Vaibhashika- und Sautrantika-Behauptungen in Bezug auf die Eigenschaften des Selbst

Sehen wir uns nun die vier Schulen an. Alle sind sich darin einig, dass das „Ich“ nicht als diese grobe, unmögliche Seele existiert, wie in den nicht-buddhistischen Schulen geltend gemacht wird. In der Vaibhashika-Schule geht man näher darauf ein und anhand von Eigenschaften der Seele wird erklärt, was sie ist und was sie nicht ist. Sowohl in der Vaibhashika-Schule, als auch in der Sautrantika-Schule – beides sind Schulen des Hinayana – wird gesagt, das Selbst wäre nicht etwas, das kein Ende hat. Es endet, wenn man bereit wird oder Erleuchtung erlangt. Am Ende des Lebens, in dem man entweder Befreiung oder Erleuchtung erlangt, geht das Selbst aus, wie eine Kerze. Das ist die wörtliche Bedeutung von „Nirvana,“ wie ein Kerze ausgeblasen werden. Es ist nicht so, wie in einigen indischen, nicht-buddhistischen Schulen behauptet wird, dass das Selbst nach der Befreiung ewig, für sich selbst, in einem transzendenten Reich weiter existieren würde. In diesen zwei Hinayana-Schulen stimmt man auch nicht der Mahayana-Sichtweise zu, in der gesagt wird, das Selbst würde, befreit oder erleuchtet, ewig währen.

Außerdem wird in diesen zwei Schulen gesagt, man könne das Selbst als etwas Selbst-begründetes und Auffindbares aufzeigen, wenn man nach ihm sucht. Hier bin ich; das bin ich. Man kann auf sich selbst deuten; man kann das „Ich“ finden, das aus sich selbst heraus festgelegt ist. Hier bin ich, oder nicht? Da sind Sie. Du bist dort drüben; Du bist nicht nur das, worauf sich die Kategorie „Du“ bezieht. Darüber hinaus ist das Selbst substantiell festgelegt und das heißt, es ist als etwas festgelegt, das existiert, weil es funktioniert; ich funktioniere, du funktionierst. In der Vaibhashika-Schule wird jedoch behauptet, dass ich „mich“ und „dich“ eigenständig wahrnehmen kann. Das trifft nur für die Vaibhashika-Schule zu – niemand sonst akzeptiert diesen Punkt. Dabei muss ich nichts anderes, wie den Körper, direkt zur gleichen Zeit wahrnehmen.

In der Vaibhashika-Schule geht man davon aus, dass wir direkte Wahrnehmung haben. Direkt bezieht sich auf das eigentliche Objekt und im Fall des Sehens würden wir sagen, das Licht vom Objekt trifft direkt auf das Bewusstsein. Tatsächlich sagt man in der Vaibhashika-Schule, das Bewusstsein würde ausgehen, aber bleiben wir hier erst einmal dabei, dass das Bewusstsein und sein Objekt miteinander in Kontakt kommen; es erscheint kein geistiges Hologramm. Obwohl „ich“ und „du“ Zuschreibungen der Aggregate – Körper und Geist – sind, wird im Vaibhashika behauptet, das Bewusstsein des „du“ würde lediglich mit dem „ich“ direkt in Kontakt kommen, wenn du mich siehst, und nicht mit der Kombination aus dem „Ich“ mit seiner Grundlage der Zuschreibung, einem oder mehreren Aggregaten.

In der Schule des Sautantrika wird gesagt, man könne das Selbst nicht ohne ein geistiges Hologramm direkt kennen, sondern nur im Zusammenhang mit einem geistigen Hologramm. Weil also das „Ich“ und seine Grundlage der Zuschreibung, die Aggregate, immer zusammen im geistigen Hologramm erscheinen, sei das Selbst nicht eigenständig erkennbar. Weil das Selbst nicht eigenständig erkennbar sei, kann es keine subtile unmögliche Seele geben – das ist die subtile Freiheit von Selbst oder Identitätslosigkeit des Selbst einer Person. In allen buddhistischen Lehrsystemen, außer dem des Vaibhashika, wird dieses subtile, unmögliche Selbst widerlegt.

Doktrinär bedingte oder automatisch auftretende Missverständnisse

Der Glaube an ein grobes, unmögliches Selbst, dieses Atman der nicht-buddhistischen Traditionen, ist doktrinär bedingt. Um zu denken, wir würden auf diese Weise existieren, muss man es so gelernt haben und es glauben. Der Wurm denkt beispielsweise nicht so. Man muss es uns beibringen; man muss dieses Verständnis entwickeln und es glauben, dass man befreit werden, in einen transzendenten Bereich gelangen und dort ohne Körper und Geist existieren kann. Wie könnte ein Wurm so etwas wissen? Auch ein Kind würde das nicht denken. Man besucht bestimmte religiöse Schulen und dort wird einem das unterrichtet. Das man jedoch selbst eigenständig erkennbar ist, tritt automatisch auf. Es tritt automatisch auf oder man könnte es von den Vaibhashikas lernen.

Hat man ein geistiges Hologramm vom „Ich,“ wenn man sich selbst beispielsweise im Spiegel sieht, sieht man einen Körper und auf der Grundlage des Körpers, sieht man auch das „Ich“ als Zuschreibung auf den Körper. Man kann das „Ich“ nicht ohne den Körper sehen; aber so denken wir normalerweise nicht. Was ich im Spiegel oder auf dem Foto sehe, bin einfach ich. Interessant wird es, wenn wir uns eine Reihe von Fotos aus mehreren Phasen unseres Lebens ansehen. Bei jedem sagen wir: „Oh, das bin ich.“ Nun, ist das das gleiche „Ich?“ Was ist es? Wie kann ich wissen, dass ich das bin, wenn ich dieses Bild von einem Säugling sehe? Es scheint ganz automatisch so zu sein.

Wie ist es, wenn wir jemanden am Telefon hören? Beispielsweise spreche ich mit Patrick. Ist das Patrick? Nein, es handelt sich um ein Schwingung in irgendeinem elektronischen Ding, die ich als seine Stimme bezeichne und somit nach ihm benenne. Man kann nicht einfach nur Patrick hören oder nur mit Patrick reden. Vielmehr hören wir Patrick, der dem Geräusch zugeschrieben ist. Wir können nicht nur Patrick für sich selbst hören. Das ist nicht eigenständig erkennbar. Mein Lieblingsbeispiel in diesem Zusammenhang ist folgendes: Ich möchte, dass du „mich“ nur um „meinetwillen“ liebst, nicht wegen meines Körpers, meines Geldes oder etwas anderes. Ich möchte, dass du „mich“ nur „meinetwillen“ liebst. Aber wie kann man eine Person lieben, ohne sie durch etwas zu bezeichnen? Man kann nicht einfach nur „mich“ oder „dich“ lieben. Es muss einen Körper und alles andere ringsherum geben.

Wenn wir jemanden sehen, besteht das erscheinende Hologramm als Basis aus einer Kombination einer Grundlage der Zuschreibung – der Form eines Körpers – und einem „Ich,“ das dem Körper zugeschrieben ist. Das Selbst existiert also nicht als etwas, das man ganz eigenständig, nur für sich, kennen kann. Man kann es nur durch Zuschreibung kennen; aber, gemäß der Sautrantika-Schule, ist es nicht etwas, dessen Existenz lediglich in Bezug darauf begründet ist, auf was sich die geistige Bezeichnung „Ich,“ in der konzeptuellen Wahrnehmung von „mir“ bezieht.

Laut dem Sautantrika handelt es sich bei dem Selbst um ein tiefstes, wahres Phänomen. Es ist objektiv real. Objektiv bin ich hier und du bist da. Ich bin wahrhaft begründet, weil ich Dinge tue. Ich rede mir dir. Ich trinke Wasser. Meine Existenz ist also von mir selbst, durch „mich,“ begründet. Meine Existenz ist nicht nur durch das Konzept von „mir“ begründet. Ob ich „mich“ nun durch die Kategorie „Ich“ oder „dich“ durch die Kategorie „Du“ wahrnehme, spielt keine Rolle. Es ist egal, weil ich trotzdem „ich“ bin und du trotzdem „du.“ Ein definierendes Merkmal auf meiner Seite – so etwas wie einen Barcode – legt mich als „Ich“ und dich als „Du“ fest.

Wo befindet sich der Barcode?

Nun kommt die eigentliche Frage: Wo befindet sich der Barcode? Wo kann man ihn finden? Im Sautrantika würde man sagen, dass man ihn in der Grundlage der Zuschreibung, dem Kontinuum des geistigen Bewusstseins, finden kann. Das geistige Bewusstsein, wie das Selbst, hat kein Anfang, aber endet, wenn man am Ende des Lebens, in dem man Befreiung oder Erleuchtung erlangt, stirbt. Es endet also mit dem Parinirvana. Es ändert sich von einem Augenblick zum anderen und wird durch verschiedene Dinge beeinflusst, sieht verschiedene Dinge und hat viele Teile. Seine definierenden Charakteristika – seinen Barcode – kann man im geistigen Kontinuum finden, denn dies ist es, was sich von Leben zu Leben in verschiedenen Körpern fortsetzt. Das geistige Kontinuum verfügt nicht nur über die definierenden Merkmale oder den Barcode des geistigen Bewusstseins, sondern auch über den Barcode des „Ichs.“ Daher kann ich dem geistigen Kontinuum das „Ich“ zuschreiben und weil der Barcode vorhanden ist, spielt es keine Rolle, ob man das „Ich“ zuschreibt oder nicht, denn objektiv gesehen bin „ich“ dieses individuelle geistige Kontinuum.

Ich bin nicht das gleiche wie das geistige Kontinuum, aber auf seiner Grundlage ist das „Ich“ als ein zugeschriebenes Phänomen da. Da gibt es ein „Ich.“ Natürlich bin ich nicht identisch mit dem geistigen Bewusstsein, aber es fühlt sich fast so an. Es ist fast so, als gäbe es da wirklich ein solide auffindbares „Ich“ innerhalb des geistigen Kontinuums, welches das Bezugsobjekt der Bezeichnung, also das „Ich,“ als Bezugs-Ding aufrecht erhält. Und auch außerhalb dieses Rahmens konzeptueller Gedanken gibt es da dieses „Ich.“

Dies zu visualisieren wird recht interessant. In den nicht-buddhistischen, indischen Schulen ist man der Auffassung, es gäbe ein Gebilde mit Körper und Geist als etwas Getrenntes auf der einen Seite und das Selbst, als eigene Entität, das sich auch innerhalb dieses Ganzen befindet, auf der anderen Seite. Können Sie sich das vorstellen? In diesem Ganzen befinden sich sowohl Körper, als auch Geist und das „Ich“ als drei getrennte Dinge, wobei das „Ich“ auch hinaustreten und für sich selbst sein kann. In der Sautrantika-Schule wird nun jedoch gesagt, das „Ich“ befinde sich im Grunde im Geist und folge dem geistigen Kontinuum von Leben zu Leben und den Barcode des „Ichs,“ dem individuellen „Ich,“ das es vom „Du“ abgrenzt, könne man in diesem geistigen Kontinuum finden.

Ich stelle das hier auf sehr vereinfachte Weise dar, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen können, um was es hier geht. Wir identifizieren uns mit unserem Geist, ist es nicht so? Wir stellen uns auf die Waage und wiegen uns – eigentlich wiegen wir unseren Körper – und während wir uns wiegen, denken wir, das bin nicht „ich.“ Ich kann unmöglich so viel wiegen; wer bin ich also? Ich bin der Geist, der das sagt, die Person in meinem Geist, die sagt: Oh nein, das bin nicht „ich.“ Wir denken, es gäbe tatsächlich ein „Ich,“ das in unserem Geist, in unserem geistigen Bewusstsein sitzt und redet. Ganz automatisch scheint es so zu sein, nicht wahr? Es fühlt sich so an und wir glauben es; aber es ist absurd. Es gibt keine solche Zeichentrickfigur, die als „Ich“ in unserem Kopf sitzt.

Fragen

Gibt es in unserem Geist eine selbst-reflektierende Funktion?

Im Buddhismus ist das ein heiß diskutiertes Thema und in den verschiedenen Schulen ist man da unterschiedlicher Meinung, ob es sich hierbei um eine eigene, geistige Funktion handelt oder ob sie in jedem Moment inbegriffen ist. Jedoch sind sich alle darin einig, dass es so etwas gibt und es ist eng damit verbunden, wie in den einzelnen Schulen die Funktion des Gedächtnisses, des Erinnerns von Erfahrungen, erklärt wird.

Ist diese Zeichentrickfigur in unserem Kopf, die auf Knöpfe drückt oder auch nicht, die durch das Mikrofon spricht oder auch nicht, ein Teil unseres Selbst oder nicht?

Das ist reine Fiktion. So etwas gibt es nicht. Im Buddhismus wird gesagt, das Selbst existiert nicht auf diese Weise. Es ist frei davon, auf diese Weise zu existieren. Um es noch fachlicher auszudrücken: es ist nicht dadurch begründet, dass etwas tatsächlich in uns sitzt und redet, und das für sich selbst erkannt werden kann. Es gibt da kein kleines „Ich“ in unserem Kopf, das als eine eigenständig erkennbare, getrennte Entität davonfliegen und trotzdem weiter eigenständig, ohne Körper und Geist, existieren könnte.

Die Schlussfolgerung lautet, dass es ein selbst-begründetes, auffindbares „Ich“ in unserem Geist gibt, das die Knöpfe drückt, jedoch nur zusammen mit seiner Grundlage der Zuschreibung, dem Geist, erkannt werden und nicht getrennt von Körper und Geist existieren kann. In der Prasangika-Schule wird sogar diese Art von „Ich“ widerlegt, das auf Knöpfe drücken könnte, denn man kann nichts finden, das auf Knöpfe drückt oder Tasten bedient.

Wie unterscheiden wir das Selbst vom geistigen Kontinuum.

Aus diesem Grund haben wir über das Thema der unterbewussten Wahrnehmung gesprochen: das Hörbewusstsein nimmt das Geräusch der tickenden Uhr wahr, während wir schlafen. Das „Ich“ nimmt es nicht wahr, das „Ich“ hört es nicht. Was ist die Definition davon, etwas zu kennen? Es gibt drei Teile; für gewöhnlich wird es als Klarheit, Gewahrsein und nur dieses übersetzt.

Klarheit bezieht sich nicht darauf, sich über etwas im Klaren zu sein; das wäre irreführend. Klarheit bedeutet vielmehr, ein geistiges Hologramm eines kognitiven Objektes entstehen zu lassen; es entsteht also etwas. Und Gewahrsein bezieht sich lediglich auf ein kognitives Sichbefassen mit dem gleichen kognitiven Objekt – auf Tibetisch handelt sich um das gleiche Wort, wie „in etwas einzutreten.“ Das sind nur zwei Arten, das gleiche Phänomen zu beschreiben. Wenn vom Geist die Rede ist, geht es um geistige Aktivität und nicht um ein Ding, das etwas tut. Was ist also die geistige Aktivität in jedem Moment? Es ist das Entstehenlassen eines geistigen Hologramms; es handelt sich um das gleiche, die gleiche Aktivität, von zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

In Bezug auf das Denken bedeutet es, dass nicht erst ein Gedanke auftaucht und wir ihn dann denken. Das Erscheinen eines Gedankens und das Denken eines Gedankens ist das gleiche, nicht wahr? Es ist nicht so, als gäbe es ein geistiges Hologramm und als würde etwas auftauchen und wir würden es dann erst sehen. Wie sehen wir etwas? Eine Person erscheint und das Erscheinen dieses geistigen Hologramms ist das eigentliche Sehen. Das ist es, was Sehen bedeutet und es ist recht interessant, dass dies ohne ein getrenntes „Ich“ geschieht, das etwas tut, es beobachtet, es kontrolliert oder auch nicht, weil es das nicht kontrollieren kann.

Es geschieht ohne einen Geist, der wie eine Maschine etwas tun würde. Es gibt kein „Ich“ auf der einen Seite und einen Geist als Maschine auf der anderen, und dann ein „Ich,“ das auf Knöpfe drückt und ein Hologramm erscheinen lässt. So funktioniert das nicht. Die Maschine ist der Geist. Man kann diese geistige Aktivität von einem körperlichen Standpunkt aus beschreiben: das Gehirn, die Hirnströme, die elektrischen Impulse und chemischen Substanzen. Das wird nicht widerlegt; es geht lediglich um diese geistige Aktivität. Die geistige Aktivität führt, wie bereits gesagt, zur Entstehung eines Hologramms und zu einer Beschäftigung damit. Das ist eine Möglichkeit, sich über etwas bewusst zu sein. Bei der Aktivität, die das Selbst ausführt, handelt es sich jedoch lediglich um kognitives Sichbefassen. Das Selbst lässt keinen Gedanken, kein geistiges Hologramm, entstehen.

Sehen wir uns das an einem einfach Beispiel an: Der Geist lässt einen Gedanken erscheinen und denkt diesen Gedanken. Er entwickelt und denkt ihn. Bei mir ist es so, dass ich den Gedanken nur denke, ihn aber nicht entwickle. Der Gedanke entsteht auf Seiten des Geistes, nicht bei „mir.“ Aber beide, sowohl der Geist, als auch ich, denken. Die Eigenschaft des Denkens, dieser Teil des Barcodes, der sowohl für „mich“ als auch für den Geist steht, befindet sich im geistigen Bewusstsein. Aber der Barcode, der das geistige Hologramm entstehen lässt, befindet sich nicht bei „mir,“ sondern lediglich im Geist. Da gibt es einen Unterschied, der zwar sehr subtil, aber dennoch vorhanden ist.

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